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3-G-Regeln an Hochschulen : Das Seminar wird zum Testlabor

  • -Aktualisiert am

Die Hochschulen wollen zurück zur Präsenz. Doch wer soll das kontrollieren? Bild: © Andreas Pein

Sollen Dozenten nun auch noch für die Gesundheit sorgen? An vielen Hochschulen wird die Aufsicht über die Einhaltung der 3-G-Regeln nach unten abgeschoben.

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          Geistlos, geizig, gleichgültig – diese 3-G-Regel bestimmt zurzeit die Überlegungen einiger Bundesländer, wie im kommenden Wintersemester an deutschen Hochschulen studiert werden soll. Wer in wenigen Wochen ein Studium beginnt oder fortsetzt, muss nach wie vor mit Überraschungen rechnen. Zwar gibt es fast überall den ausdrücklichen politischen Willen, möglichst vollständig zum Präsenzbetrieb zurückzukehren. Auch unter Studenten ist der Wunsch, Seminare und Vorlesungen wieder in Präsenz zu besuchen, groß.

          Wie Umfragen gezeigt haben, ist die Zufriedenheit mit den eigenen Leistungen und der Lernerfahrung in den vergangenen Semestern drastisch gesunken. Eine Mehrheit leidet unter Motivations- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie unter dem Gefühl sozialer Isolation. Von Seiten der Hochschullehrer wurde schon früh auf die Bedeutung des Lernens unter Anwesenheitsbedingungen hingewiesen – auch wenn einige Vorzüge digitaler Formate künftig möglicherweise stärker in den Präsenzbetrieb integriert werden.

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