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Julian Assange : Schwedische Justiz stellt Ermittlungen gegen Assange ein

Ermittlungen gegen Assange eingestellt. Bild: AFP

In Schweden wurden die Ermittlungen wegen der Vergewaltigungsvorwürfe gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft sei die Beweislage nicht ausreichend.

          2 Min.

          Die schwedische Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen der Vergewaltigungsvorwürfe gegen Julian Assange eingestellt. Das teilte die stellvertretende Direktorin der schwedischen Strafverfolgung, Eva-Marie Persson, am Dienstag mit. Sie sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Beweislage nicht für eine Anklage ausreiche. Dem Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks droht damit keine Auslieferung nach Schweden mehr. Die Entscheidung über eine Auslieferung nach Amerika ist davon jedoch unberührt, sie wird erst im kommenden Jahr fallen.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Die schwedische Staatsanwältin Persson hob bei ihrer Pressekonferenz hervor, dass die Aussagen der Geschädigten glaubwürdig und detailliert gewesen seien. In der schriftlichen Mitteilung zu der Entscheidung der Staatsanwaltschaft heißt es jedoch mit Blick auf die Anforderungen des Obersten Gerichtshofs des Königreichs an die Beweislage in Sexualdelikten, dass es nicht ausreiche, wenn die Version der Ereignisse der Geschädigten glaubwürdiger sei als die des Verdächtigen. Es brauche auch die Version der Geschädigten unterstützende Beweise und Aussagen. Aber sowohl die lange Zeit, die seit der Assange zur Last gelegten Tat vergangen ist, als auch die ausführliche Berichterstattung zu dem Fall könnten Zeugenaussagen beeinflussen. Ihre Einschätzung sei, sagte Persson, dass die Beweislage sich in einem solchen Maße abgeschwächt habe, dass es keinen Grund mehr gebe, die Ermittlungen fortzusetzen.

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