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FAZ.NET-Sprinter : Elektroautos ohne Ladesäulen

Unser Sprinter-Autor: Patrick Bernau Bild: Robert Wenkemann

Widersprüche soweit das Auge reicht: In der E-Mobilität soll es voran gehen, doch es fehlt an Ladesäulen und in der Jugendbewegung Fridays for Future geben Erwachsene den Ton an. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.

          Es ist schon ein bemerkenswerter Widerspruch: Jedes Mal, wenn man das Elektroauto unterwegs an eine Ladesäule anschließen möchte, ist die schon belegt. Es fehlt an Ladesäulen, rufen die deutschen Autokonzerne. Andererseits aber glauben die Autokonzerne nicht, dass der Aufbau neuer Ladesäulen ein gutes Geschäft wäre – und fordern deshalb, dass der Staat das übernimmt. Ob diese Argumentation nicht doch etwas widersprüchlich ist? Der Autogipfel im Kanzleramt brachte am Montagabend keine konkreten Ergebnisse, nun soll ein „Masterplan“ entwickelt werden, damit es bis 2030 genügend Ladesäulen gibt.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Widersprüche gibt es aber auch anderswo. Zum Beispiel bei den Demonstranten von Fridays for Future. Einerseits heißt es oft, sie seien eine reine Jugendbewegung. Andererseits wären sie ohne erwachsene Hilfe nie so weit gekommen. Schon der erste kleine Klimastreik wurde von sehr erwachsenen Medien in die Welt getragen. Lehrer überreden Schüler, doch an den Demonstrationen teilzunehmen. Wissenschaftler und Eltern gründen Unterstützergruppen. Vielleicht sind die Demonstrationen doch eher Ausdruck eines Teils der Gesellschaft als der kompletten Jugend. Ob die Jugend am Ende tatsächlich so anders tickt als die Erwachsenen, erfahren wir heute in einer Studie über den Gemeinsinn der Jugend.

          Und wo wir gerade so nah bei den Grünen sind: Ralf Fücks ist ein Mann, für den das Wort „Vordenker“ nicht richtig passt. Sein Widerspruch: Er war zwar lange für die Grünen aktiv, denkt aber oft in Richtungen, in die ihm die Grünen nie folgen würden – und zwar in spannende Richtungen. Er hat in einem Essay für die F.A.Z. beschrieben, wie das europäische Projekt wieder an Schwung gewinnen kann. In unserem Essay-Podcast trägt Daniel Deckers seinen Beitrag vor.

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