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„Ibiza“-Affäre : Festnahmen wegen Ibiza

Der früheren FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache. Bild: dpa

Die Ermittlungen in der „Ibiza“-Affäre rund um den früheren FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache gehen weiter. Am Dienstag kam es zu einigen Hausdurchsuchungen und Festnahmen.

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          In der österreichischen „Ibiza“-Affäre hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag mehrere Hausdurchsuchungen vorgenommen. Dabei sei es zu „mehreren Festnahmen“ gekommen. Sie richteten sich laut Medienberichten gegen Personen im Umkreis eines Detektivs, der an der heimlichen Aufnahme eines Gesprächs auf der spanischen Ferieninsel der früheren FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus im Jahr 2017 mitgewirkt hatte. Strache und Gudenus hatten während dieses Gesprächs mit einer vermeintlichen russischen Oligarchennichte, die als Lockvogel eingeschleust worden war, den Eindruck erweckt, zu korrupten Verabredungen bereit zu sein. Als das Video im Mai dieses Jahres publiziert wurde, mussten beide zurücktreten, die ÖVP-FPÖ-Regierung zerbrach.

          Stephan Löwenstein

          Politischer Korrespondent für Österreich und angrenzende Länder mit Sitz in Wien.

          Schon vor acht Tagen waren Räumlichkeiten des Wiener Rechtsanwalts Ramin M. durchsucht worden. M. hatte bei der Ibiza-Falle für die FPÖ-Politiker mitgewirkt. Bei M. wurden geringe Mengen Kokain gefunden. Er ließ erklären, die Menge liege unter der „einschlägigen Grenzmenge“, gehöre ihm nicht, dass er davon nichts gewusst habe und selbst keine Drogen nehme. Die Ermittlungen richten sich teilweise auf mögliche Straftatbestände bei der Herstellung des Videos durch die Fallensteller, teilweise auf mögliche Tatbestände, die durch die Aussagen von Strache und Gudenus offenbar geworden sein könnten.

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