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: HILDEGARD KNEF

  • Aktualisiert am

Hildegard Knef, 1925 - 2002 Bild: AP

Wir hatten auch einmal einen Vamp - blond, jung und patent und auf deutsche Art sinnlich.

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          Wir hatten auch einmal einen Vamp - blond, jung und patent und auf deutsche Art sinnlich, aber als der Nachkriegsfilm gerade die Kurve vom Zartbitteren ins Kitschgrüne nahm, ging der Vamp nach New York und nannte sich Hildegarde Neff. So schnell wurde es nichts mit der amerikanischen Filmkarriere, deshalb war Hildegard Knef bald wieder da, und nun begann das Jahrzehnt, in dem sie wirklich ein Star hätte werden müssen im deutschen Film. Statt dessen drehte sie „Die Sünderin“ und wurde ein Gerücht.

          Die Knef hat wunderbare Rollen gespielt, das Mädchen Lydia in Litvaks „Entscheidung im Morgengrauen“ oder die männermordende Alraune, aber ihre Filmkarriere ist wie ein Puzzle, dessen Teile nicht zusammenpassen, sie war hier und dort, dies und jenes, Neff und Knef, und alsbald war der Zauber vorbei. Wer ist schuld: Die Deutschen? Das Kino? Die Zeit? Am Ende alle und keiner, selbst sie nicht.

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