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Heute in Rhein-Main : Keine Gefahr mehr durch die Bombe

20.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Feuerwehr und Polizei arbeiteten Hand in Hand, um die Menschen aus der Sperrzone zu bringen. Bild: Michael Braunschädel

Eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe wurde erfolgreich in Frankfurt entschärft, die Schuldenbremse wird vielleicht doch wieder ausgesetzt, den Finanzbehörden fehlt Personal und in Darmstadt fehlen Teile für die Tram. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          2 Min.

          Guten Abend,

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          die Bombe am Katharinenkreisel in Frankfurt ist entschärft. Am Ende wirkte alles wie Routine, die Evakuierung des Viertels, die Verkehrsregelungen, die Arbeiten an dem Blindgänger. Aber es ist keine Routine.

          Schroffer Themenwechsel. Die hessische Landesregierung hat sich die Finger verbrannt, als sie wegen der Corona-Pandemie ein „Sondervermögen“ auflegte – vorgeblich, um Krisenfolgen zu mildern, tatsächlich aber auch, um Klientelpolitik zu betreiben. Das erklärte der Staatsgerichtshof für verfassungswidrig, eine peinliche Niederlage. Nun könnte es abermals so sein, dass die Schuldenbremse der Verfassung nicht eingehalten wird, die Herausforderungen wegen des Krieges und des neuen Zustroms an Flüchtlingen sind halt groß. Das sei nicht von vornherein verwerflich, schreibt F.A.Z.-Landtagskorrespondent Ewald Hetrodt in einem Kommentar. Nur solle man es diesmal besser anstellen. Die Voraussetzungen sind gut: Der seinerzeitige Präsident des Staatsgerichtshofs, Roman Poseck, ist inzwischen Justizminister. Da kann er aufpassen, dass diesmal alles korrekt läuft.

          Aber bevor das Geld ausgegeben wird, muss es ja irgendwo herkommen. Die Beschaffung ist offenbar gar nicht so einfach, wie am Mittwoch zu hören war. Grundsteuerreform, Energiepauschale und Konjunkturpaket stellen die hessischen Finanzbehörden vor große Herausforderungen, die sie kaum bewältigen können, weil ihnen 1500 Mitarbeiter fehlen. So berichtete es der Landesvorstand der Deutschen Steuergewerkschaft. „Uns erreichen zahlreiche Hilferufe aus Finanzämtern im ganzen Land“, hieß es weiter. Tja, Fachkräftemangel überall, selbst in den Behörden.

          Und Lieferengpässe auch überall. In Darmstadt bleiben jetzt Straßenbahnen im Depot, weil Ersatzteile für fällige Reparaturen fehlen. Glücklicherweise sind wenigstens die Omnibusse fahrfähig. Sie ersetzen die Tram jetzt da und dort.

          Und außerdem hat die F.A.Z.-Redakteurin Theresa Weiß im Wettbewerb um den Hessischen Journalistenpreis den zweiten Platz belegt – mit einer Reportage über die Frankfurter Tafel und ukrainische Flüchtlinge +++ zeigt die Schirn Kunsthalle in Frankfurt Fotos der indischen Fotografin Gauri Gill +++ befasst sich Kollegin Petra Kirchhoff unter der schönen Überschrift „Sparbrötchen und Inflationsbrot“ mit der schwierigen Lage der Bäcker.

          Einen angenehmen Abend wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

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          Das Wetter für Donnerstag

          Zunächst noch etwas Sonnenschein, doch dann ziehen rasch Wolken auf, und es gibt bei Werten bis 15 Grad zeitweise Regen.

          Geburtstag haben am Donnerstag

          Klaus Meier-Ude, Frankfurter Fotograf (95); Birgit Lehmann, aus Rüsselsheim stammende Filmregisseurin, Trägerin des Hessischen Filmpreises (65); Volker Thoma, Geschäftsführer der Karbener Kelterei Rapp's (63); Jan Costin Wagner, in Hainburg lebender Schriftsteller (50).

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