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Heidenheim : Pirat wegen judenfeindlicher Äußerung zurückgetreten

  • Aktualisiert am

„Ok. ich bin also Antisemit“: Wegen dieser Twitter-Botschaft ist der Kreisvorsitzende der Piratenpartei in Heidenheim, Kevin Barth, zurückgetreten. Zuvor hatten auch die Grünen die Piraten aufgefordert, für den Rücktritt Barths zu sorgen.

          Der Kreisvorsitzende der Piratenpartei in Heidenheim, Kevin Barth, ist wegen massiver Kritik an einem antisemitischen Kommentar, den er auf Twitter veröffentlicht hatte, zurückgetreten. Barth hatte schon Ende Januar getwittert: “Ok. ich bin also Antisemit, weil ich die israelische Kackpolitik und den Juden an sich unsympatisch finde, weil er einen sinnlosen Krieg führt”.

          Erst nach der Gründung des Kreisverbands und Barths Wahl zum Vorsitzenden am vergangenen Sonntag war die Äußerung auf Blogs aufgegriffen und heftig kritisiert worden. Nachdem auch der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion Volker Beck auf Twitter führende Piratenpolitiker aufgefordert hatte, für den Rücktritt Barths zu sorgen, gab dieser am Dienstagabend seinen Rücktritt bekannt.

          Auf seinem Blog entschuldigte er sich für den Kommentar sowie für einen Blogeintrag zum selben Thema, den er mittlerweile gelöscht hat. Er habe sich in der Wortwahl, „grob vergriffen. Dies habe ich leider erst durch die heutige massive Kritik in dieser Form verstanden.“ Seine Äußerungen seien „mit den Zielen der Piratenpartei nicht vereinbar“, schrieb Barth.

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