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Montag, 01. April 2019 : Heute in Rhein-Main: Sonne und Müll +++ Hell und Dunkel +++ Cider und Äpfelwein

Manfred Köhler Bild: Alfred Schüssler

          2 Min.

          Guten Morgen,

          das war ein richtig schönes Wochenende! Viele Bewohner des Rhein-Main-Gebiets hielten sich bloß noch im Freien auf, was nicht nur Gutes hatte. Kollegen, die gestern am Vormittag in Frankfurt am Main entlang radelten, berichteten in der Redaktion von unerhörten Mengen Müll, die dort überall herumlagen, das scheint leider auch in diesem Jahr wieder zu den widerwärtigen Begleiterscheinungen der Tage zu gehören.

          Dabei gab es bestenfalls, eventuell eine Stunde, in der die Leute, am Mainufer liegend, argumentieren konnten, es sei ja so schwer, einen Mülleimer zu finden. Am Samstagabend um halb neun gingen nämlich die meisten Lichter in Frankfurt für 60 Minuten aus. Mit der „Earth Hour“ sollte auf den Klimaschutz aufmerksam gemacht werden. Unser Fotograf Carlos Bafile hat sich rechtzeitig vor der Skyline aufgebaut, um Vorher-Nachher-Fotos zu machen. Ehrlich gesagt, so richtig dunkel war es allerdings auch in dieser einen Stunde nicht, bis zum Mülleimer hätte man es jederzeit ohne Schaden geschafft.

          Wem es draußen schon jetzt zu warm war, der konnte am Wochenende zur Messe „Cider-World“ im Frankfurter Palmengarten gehen, da wurden kühle Getränke gereicht. Kollegin Jacqueline Vogt war auch dort und hat Zitate gesammelt wie das, „Cider ist die weltweit am stärksten wachsende Getränkegattung“. Die hessischen Äpfelwein-Kelterer wissen offenbar nicht so recht, ob sie das nun gut oder schlecht finden sollen. Einerseits ist es ja schön, wenn endlich wieder auf Getränke auf Äpfel-Basis geschaut wird, andererseits wird Cider international vor allem von Konzernen vertrieben. Martin Heil vom Vorstand des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien meinte denn auch, hierzulande könnten die kleineren Betriebe die Nachfrage durchaus bedienen. Aber er weiß natürlich leider nicht, ob die Konzerne auch dieser Ansicht sind.

          Heiß her geht es hingegen auf jeden Fall von Dienstag an auf dem Frankfurter Messegelände, wo nämlich die Musikmesse stattfindet. Man kann sich schöne Instrumente anschauen und hervorragende Musiker anhören, die altehrwürdige Schau wird mehr und mehr zum Festival. Christian Riethmüller aus der Kultur- und Thorsten Winter aus der Wirtschaftsredaktion der Rhein-Main-Zeitung haben sich zusammengetan und geben einen Ausblick.

          Und außerdem ist in Fulda gestern Michael Gerber als Bischof in sein Amt eingeführt worden +++ meint man im Staatstheater Darmstadt gegen alle Fakten eine Verarmung weiter Teile der Weltbevölkerung erkannt zu haben, will aber mit einem Stück namens „Wir werden mutig gewesen sein“ dagegen vorgehen, unser Mitarbeiter Matthias Bischoff hat es für die Ausgabe der Rhein-Main-Zeitung rezensiert +++ ist es gar nicht so leicht, als junger Mensch eine gute Fahrschule zu finden, die heutige Verbraucherseite im Blatt gibt Hilfestellung.

          Einen angenehmen Wochenbeginn wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Wetter

          Der heutige Tag verspricht Sonne satt bei mehr als 16 Grad, lokal können nur ein paar harmlose Schleierwolken durchziehen. Die Nacht ist erst klar, später bedeckt bei Werten um die 6 Grad.

          Geburtstag haben heute Dieter Müller, ehemaliger Präsident von Kickers Offenbach, früherer Fußball-Nationalspieler (65); Thomas Reußenzehn, Elektroingenieur, Inhaber der „Frankfurter Röhrenmanufaktur“ (64); Gerhard Bereswill, Frankfurter Polizeipräsident (62); Ute Sacksofsky, Vizepräsidentin des Hessischen Staatsgerichtshofs, Wiesbaden (59); Michael Ramroth, designierter Vorstandsvorsitzender des Pharmaunternehmens Biotest AG, Dreieich (58); Niko Arnautis, Cheftrainer des 1. FFC Frankfurt (39).

          Topmeldungen

          Einst war beim Arbeits- und Gesundheitschutz das technisch Machbare die Richtschnur. Nun definiert das arbeitsmedizinisch Unbedenkliche den Maßstab – notfalls auch um den Preis, dass manche Arbeiten unterbleiben müssen.

          F.A.Z. exklusiv : Der Straßenbau droht gestoppt zu werden

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