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Handball : In der Terminfalle

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Es geht eng zu im Handball: auf dem Parkett (wie in der Champions League zwischen Kiel und Kopenhagen), und auf dem Papier Bild: dpa

Der Ist-Zustand wirkt chaotisch: Die Bundesliga spielt am Samstag und Sonntag - sowie dienstags, mittwochs, freitags. Und die drei Europacup-Wettbewerbe mit acht deutschen Teilnehmern drängen sich dazwischen.

          Die Handball-Bundesliga tritt vehement für eine neue Terminstruktur ein. Die Liga will schon von der Saison 2012/2013 an nur noch am Wochenende spielen und damit die Champions League und die anderen Europacup-Wettbewerbe in die Woche drängen. Dieses Vorgehen haben die 18 Klubs einstimmig beschlossen. „Grundsätzlich wird unser Spieltag am Wochenende sein“, sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer des Ligaverbandes (HBL).

          Der Streit mit der Europäischen Handball-Föderation (EHF) ist programmiert - und ein Stück weit auch gewollt. „Wir wollen mit großer Bestimmtheit auftreten“, sagte Bohmann. Mit ihrem Vorstoß verleiht die HBL ihrem seit Jahren verfolgten Ziel mehr Nachdruck: bessere Planbarkeit für Vereine, Fernsehen und Fans. „Wir dürfen nicht mehr gegeneinander antreten“, sagte Bohmann.

          Der Ist-Zustand wirkt chaotisch: Die Bundesliga spielt dienstags, mittwochs, freitags sowie am Samstag und Sonntag. Die drei Europacup-Wettbewerbe mit acht deutschen Teilnehmern drängen sich zwischen Donnerstag und Sonntag mit der Besonderheit, dass der TV-Sender Eurosport alle Champions-League-Spiele des Trios HSV Hamburg, THW Kiel und Füchse Berlin live überträgt.

          Die Hallenbelegung ist dadurch ein Problem, die Meisterschafts-Spielpläne können schon jetzt immer nur maximal bis zur EM- oder WM-Pause detailliert ausgearbeitet werden. Dem Gegeneinander der Wettbewerbe will die HBL nun ein Ende setzen. Weil die EHF sich die Tage Mittwoch bis Sonntag reserviert, schürt die Bundesliga mit ihrem Vorgehen den Konflikt. Anfang Januar hat die EHF Klub-Vertreter nach Wien in ihre Zentrale eingeladen, um ihren Standpunkt darzustellen. In der Folge wünscht sich auch die HBL Gespräche über Wege aus der Terminfalle.

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