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Handball-Champions-League : Flensburg-Handewitt und Löwen feiern Erfolge

  • Aktualisiert am

Flensburgs Kentin Mahe in Aktion: Leichtes Spiel in Schaffhausen. Bild: AP

Flensburgs Handballer schlagen in der Champions League den Schweizer Meister und sichern sich damit einen Vorsprung für die Duelle mit dem Erzrivalen. Auch die Rhein-Neckar Löwen siegen.

          Die SG Flensburg-Handewitt hat sich in der Champions League mit dem dritten Saisonsieg auf Platz drei der Vorrundengruppe verbessert. Der Handball-Bundesligist gewann am Donnerstagabend beim Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen 29:26 (15:13). Für Flensburg ist es nach sechs Spielen in der Gruppe A der siebte Punkt. Damit wurde der THW Kiel auf Platz fünf verdrängt (6).

          Schaffhausen ist ohne Punktgewinn Tabellenletzter. Von acht Mannschaften in der Gruppe erreichen die besten sechs die nächste Runde. Bester Werfer der Flensburger waren Holger Glandorf und Lasse Svan mit je fünf Toren.

          Die Flensburger brauchten eine Viertelstunde, um ihren Rhythmus zu finden. Die Schweizer führten nach zehn Minuten 6:3. Danach zog der Bundesligist das Tempo an und schloss seine Angriffsaktionen konzentrierter ab. Erstmals ging die SG in der 16. Minute in Führung. Doch die Schaffhauser ließen sich nicht abschütteln. Auch einen Fünf-Tore-Rückstand holten sie wieder auf. Mit zunehmender Spieldauer leistete sich die SG mehr Fehler. Vranjes wechselte die letzten zwölf Minuten Stammtorhüter Mattias Andersson für Kevin Möller ein. Der Schwede sicherte den Sieg.

          Damit holten sich die Flensburger Selbstvertrauen vor den Duellen mit dem Nachbarn THW Kiel. Gleich dreimal binnen elf Tagen treffen die Teams aus Schleswig-Holstein aufeinander. Erst messen sie ihre Kräfte an diesem Sonntag (15 Uhr) in der Bundesliga, dann folgen am 20. und 23. November zwei Duelle in der Champions League.

          Duell der Meister: Die Rhein-Neckar Löwen machten es gegen den kroatischen Vertreter von RK Zagreb bis zum Schluss spannend.

          Die Rhein-Neckar Löwen bleiben in der Champions League auf Kurs Gruppensieg. Der deutsche Handball-Meister gewann am Donnerstag gegen den kroatischen Titelträger HC Zagreb 25:24 (14:10) und hat in der Vorrundengruppe B mit 9:3 Punkten vorerst Platz eins übernommen.

          In der Frankfurter Fraport-Arena waren Andy Schmid und Marius Steinhauser mit jeweils sieben Treffern beste Torschützen der Löwen, die einen guten Start in die Begegnung erwischten und es am Ende unnötig spannend machten. Das Team von Trainer Nikolaj Bredahl Jacobsen war in der Abwehr schnell auf den Beinen, stellte Lauf- und Passwege zu und kam immer wieder zu Ballgewinnen. Nach 20 Minuten lagen die Löwen 8:4 in Front und mussten sich lediglich vorwerfen lassen, viel zu leichtfertig mit ihren vielen guten Chancen umgegangen zu sein. Die 14:10-Führung zur Pause spiegelte die Kräfteverhältnisse nicht wider.

          Nach dem Seitenwechsel verwaltete der deutsche Meister lange Zeit seinen Vorsprung. Die Rhein-Neckar Löwen verließen sich weiterhin auf ihre Verteidigung, produzierten in der Schlussphase aber Ballverluste und technische Fehler in Serie und mussten noch um den sicher geglaubten Sieg bangen. Der letzte Wurf der Zagreber landete im Block.

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