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: Guten Morgen!

          9 Min.

          Das Wichtigste für Sie an diesem Montag: Ist das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen? Der Weltklimarat stellt seinen neuen Bericht vor. R. Kelly steht vor Gericht. Und in Belarus leidet die Bevölkerung ein Jahr nach der gefälschten Präsidentenwahl unter harten Repressionen.   

          Rebecca Boucsein
          Redakteurin vom Dienst bei FAZ.NET.

          1.  Eindringliche Klimawarnung  
          2. „Geimpfte werden es leichter haben“ 
          3. Angst vor Lukaschenko

          4. Taliban auf dem Vormarsch in Afghanistan
          5. Prozess gegen R. Kelly startet
          6. Platz neun bei den Olympischen Spielen  
          7. Das wird diese Woche wichtig

          1. Eindringliche Klimawarnung

          Ein Inferno: Die griechische Insel Euböa wird von Flammen heimgesucht.
          Ein Inferno: Die griechische Insel Euböa wird von Flammen heimgesucht. : Bild: dpa

          Der Weltklimarat (IPCC) stellt seinen mit Spannung erwarteten Sachstandsbericht vor. Es geht vor allem um die Frage, ob sich die Erderwärmung noch begrenzen lässt.

          „Menschen sind verantwortlich“: Die Grundaussagen der vergangenen IPCC-Berichte seien teilweise noch einmal deutlich nachgeschärft worden, sagte Dirk Notz der F.A.Z. Er wirkte als Leitautor für das Kapitel über Meere, die Kryosphäre und den Meeresspiegelanstieg am 6. IPCC-Sachstandsbericht mit. Die Wissenschaft könne mit immer höherer Sicherheit sagen, dass „wir Menschen für die beobachtete Erwärmung verantwortlich sind“. Und er machte klar: Es könnte schwer werden, die gesetzte Grenze von 1,5 Grad zu erreichen.

          Mehr als 230 Fachleute: Die IPCC-Berichte gelten als wegweisend für die globale Klimapolitik – die neuen Erkenntnisse sollen in die Beratungen der UN-Klimakonferenz im November in Glasgow einfließen. Der erste Teil des neuen Berichts behandelt naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels. Dabei geht es hintergründig um die Frage, wie das Pariser Klimaziel erreicht werden kann, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad, mindestens aber auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Mehr als 14.000 Fachveröffentlichungen wurden von mehr als 230 Fachleute aus der ganzen Welt ausgewertet.

          Brände außer Kontrolle: Im Norden der griechischen Insel Euböa spielten sich am Sonntagabend dramatische Szenen ab. Feuerwehr, Militär und Bewohner kapitulierten in dem Küstenort Pefki vor den Flammen, wie Fernsehbilder zeigten. „Wir haben kein Wasser!“, riefen die Menschen und schleppten die letzten Wassermengen aus Brunnen herbei, während die Löschzüge tanken fahren mussten. Außerhalb der Hauptstadt Athen regt sich mittlerweile Kritik am Umgang der Regierung mit der Krise. Der Vorwurf: Man habe die Provinz im Stich gelassen und die meisten Kräfte für die Bekämpfung der Brände vor Athen eingesetzt.

          Mehr zum Thema

          2. „Geimpfte werden es leichter haben“

          Geimpfte dürfen nicht eingeschränkt werden, fordert Peter Tschentscher.
          Geimpfte dürfen nicht eingeschränkt werden, fordert Peter Tschentscher. : Bild: dpa

          Mögliche neue Einschränkungen im Herbst dürften nur für Nichtgeimpfte gelten, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher. Morgen wollen die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin den weiteren Corona-Kurs abstecken – die Meinungen gehen auseinander.  

          „Lockdown für alle unverhältnismäßig“: „Es wird darauf hinauslaufen, dass bestimmte Beschränkungen nur für Ungeimpfte gelten. Einen erneuten Lockdown für Wirtschaft, Kultur, Bildung und das private Leben können wir so vermeiden. Wenn der Großteil der Menschen aufgrund einer Impfung nicht mehr gefährdet ist, können wir nicht wieder die gesamte Bevölkerung mit Beschränkungen belegen“, sagt Peter Tschentscher (SPD) der F.A.Z. Geimpfte könnten zum Beispiel weiterhin Veranstaltungen in der Kultur und im Sport besuchen, während das für Ungeimpfte bei einer hohen Inzidenz nicht möglich sein werde.

          Topmeldungen

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          Eines seiner Kinder war gerade wieder eingeschlafen, als die Erde plötzlich schwankte: Ein Augenzeuge berichtet von den schweren Erdbeben in der türkischen Provinz Kahramanmaras. Sie sei regelrecht ausradiert worden.
          Zwei Erwachsene mit einem Kind laufen in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Gießen im Januar 2022 an Zelten vorbei, in denen Geflüchtete untergebracht sind.

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          Die Kommunen haben im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Millionen Menschen aufgenommen. Lange ging das nahezu geräuschlos vor sich. Nun sagen viele, sie können bald nicht mehr.

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