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: Guten Morgen!

          9 Min.

          Das Wichtigste für Sie an diesem Donnerstag: Die Menschen haben ihre natürlichen Ressourcen für dieses Jahr bereits verbraucht. In Hamburg sollen bald mobile Teams in den Schulen impfen. Und die Sorge vor der Gefahr durch den Rauch in Leverkusen wächst.

          Sebastian Reuter
          Leitender Redakteur vom Dienst.

          1. Die Ressourcen für 2021 sind schon verbraucht
          2. Corona-Impfung in der großen Pause
          3. Simone Biles und das „Gewicht der ganzen Welt“
          4. Der Einfluss von Campact auf den Wahlkampf
          5. Wie gefährlich war der Rauch in Leverkusen?
          6. Streit um Genderstern in der Schule
          7. Genießt der Lindt-„Goldhase“ Markenschutz?

          1. Die Ressourcen für 2021 sind schon verbraucht

          Endliche Ressourcen: Die Erde, aufgenommen am 18. Mai 1969 von Apollo 10
          Endliche Ressourcen: Die Erde, aufgenommen am 18. Mai 1969 von Apollo 10 : Bild: AP

          Bereits am 29. Juli hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen, die der Planet in diesem Jahr erzeugen und regenerieren kann, aufgebraucht. Auch wegen der Pandemie ist der „Earth Overshoot Day“ drei Wochen früher als 2020.

          Aufbau und Aufnahme: Berechnet wird der „Erdüberlastungstag“ vom Global Footprint Network. Das Netzwerk stellt zum einen die biologische Kapazität der Erde zum Aufbau von Ressourcen sowie zur Aufnahme von Müll und Emissionen und zum anderen den Bedarf an Wäldern, Flächen, Wasser, Ackerland und Fischgründen gegenüber. In den 1970er Jahren lag der Tag wegen des geringeren Ressourcenverbrauchs noch im Dezember.

          Bild: F.A.Z.

          Anstieg und Abholzung: Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen für Tourismus und Wirtschaft war der „Erdüberlastungstag“ im vergangenen Jahr erst am 22. August. In diesem Jahr seien jedoch die nachhaltig nutzbaren Ressourcen wieder so früh verbraucht wie 2019. Gründe seien vor allem der starke Anstieg der CO2-Emissionen sowie die rasante Abholzung des Amazonas-Regenwaldes.

          Zehn Tage pro Jahr: Um ihren Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken, benötigte die Weltbevölkerung derzeit rechnerisch 1,7 Planeten. Würden alle Länder so wirtschaften wie Deutschland, wären sogar drei Erden nötig. Im Interview mit der F.A.Z. erklärt der Präsident des Global Footprint Network, Mathis Wackernagel: „Wenn wir den Earth Overshoot Day ab jetzt sechs Tage rausschieben würden jedes Jahr, wären wir bis 2050 bei der Nutzung von weniger als einer ganzen Erde.“ Aber: „Um den Klimawandel abzubremsen, wäre es besser, den Earth Overshoot Day zehn Tage pro Jahr herauszuschieben.“

          Mehr zum Thema

          2. Corona-Impfung in der großen Pause

          Bald geht’s wieder los: Viele Kinder starten demnächst ins nächste Corona-Schuljahr.
          Bald geht’s wieder los: Viele Kinder starten demnächst ins nächste Corona-Schuljahr. : Bild: dpa

          Die Hälfte der Deutschen ist nun vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Für Kinder gibt es weiter keine Lösung. Die Politik debattiert über die Aussagekraft der Inzidenz.

          Impfteams in Schulen: Deutschland steuert aufgrund von Impfungen und Tests unter anderen Rahmenbedingungen in den Corona-Herbst als im vergangenen Jahr. Allerdings herrscht unter Wissenschaftlern weiter keine Klarheit darüber, wie lange der Impfschutz anhält. Außerdem existiert noch kein Fahrplan, wie Auffrischungsimpfungen organisiert werden sollen. Ganz abgesehen davon, dass eine Lösung für die knapp acht Millionen Kinder die zwölf Jahre oder jünger sind, weiter nicht in Sicht ist – und das, wo in den ersten Bundesländern bald die Sommerferien schon wieder zu Ende gehen. In Hamburg sollen mobile Impfteams ab Mitte August in die Schulen gehen, um zumindest allen über 12-Jährigen ein direktes Impfangebot zu machen.

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