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Gillamoos-Volksfest : Guttenberg mahnt schärferes Unionsprofil an

  • Aktualisiert am

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beim Frühschoppen in Gillamoos Bild: dpa

Im niederbayerischen Abensberg geben sich Spitzenpolitiker aller Parteien beim Gillamoos-Volksfest die Klinke in die Hand – mit dabei auch Karl-Theodor zu Guttenberg.

          Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat CDU und CSU zu einer klareren Profilbildung gegenüber der SPD aufgerufen. „Wir müssen darauf achten, dass die Menschen verstehen, wofür eine bürgerliche und konservative Politik steht“, sagte er am Montag in seiner Rede beim Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. Sechseinhalb Jahre nach seinem Rückzug aus der Bundespolitik ist Guttenberg derzeit in Bayern für die CSU als Wahlkampfhelfer unterwegs.

          Während der ersten Stunde des Fernsehduells zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) am Vorabend habe er gedacht, „wir müssen aufpassen, dass sich die beiden nicht plötzlich umarmen“ und die Fusion von zwei großen Volksparteien verkünden, sagte Guttenberg. Der Umgang von SPD und CDU zeige, wie wichtig die CSU für die Union sei. „Es war und ist unsere Aufgabe, die Dinge beim Namen zu nennen“, betonte er. Immer wenn in Europa und Deutschland eine Krise erkennbar gewesen sei, etwa die Euro- oder Flüchtlingskrise, habe die CSU mit ihrer Stimme für einen Aufwacheffekt in Berlin gesorgt.

          Am Tag nach seinem Fernsehduell hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die Amtsinhaberin in Ahrensberg kritisiert. „Was gestern klar geworden ist: Es gibt jemanden, der will die Vergangenheit verwalten, der heißt Angela Merkel. Und es gibt jemanden, der will die Zukunft gestalten, und der heißt Martin Schulz“, sagte er. In Zeiten des Umbruchs brauche man den Mut zum Aufbruch.

          Der Gillamoos ist eines der ältesten Volksfeste in Bayern. Jeden September treffen sich hier Spitzenpolitiker zum Schlagabtausch. Neben Schulz und Guttenberg sind auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer, Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und Kanzleramtsminister Peter Altmeier vor Ort.

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