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Zweieinhalb Jahre nach Unglück : Die letzte Reise der „Costa Concordia“

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Die Schwimmkästen links und rechts sollen dem Schiff Auftrieb geben Bild: AFP

Schon das Aufrichten der „Costa Concordia“ war ein technischer Kraftakt. Nun wird das Wrack schwimmfähig gemacht. Dann soll es endlich von der Küste der Mittelmeerinsel weichen.

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          Die letzte Phase der komplizierten Bergung des vor der Insel Giglio havarierten Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ beginnt: Die zuständige Aufsichtsbehörde hat am Samstag in Rom das Aufschwimmen des Kreuzfahrtriesen genehmigt, das bei günstiger Wetterlage am Montagmorgen (6.00 Uhr) eingeleitet wird. Dies bestätigte eine Sprecherin der Kreuzfahrtreederei Costa Crociere. Die aufwendige Vorbereitung des Abtransports dürfte sechs bis sieben Tage dauern.

          Nach einem gelungenen Aufschwimmen soll das vor zweieinhalb Jahren nahe der toskanischen Insel havarierte Schiff noch einen Tiefgang von 18,5 Metern haben. Das Wrack könnte den Angaben zufolge dann am folgenden Montag (21. Juli) in die nördlich gelegene ligurische Metropole Genua geschleppt werden. Dort soll es verschrottet werden. In Genua ist auch der Sitz der Reederei.

          An den Seiten des Schiffes sind 30 Schwimmkästen montiert worden, mit denen der 290 Meter lange Koloss Auftrieb bekommen und wieder schwimmen soll. Das bereits aufgerichtete Wrack wird durch das Auspumpen der Kästen um rund zwölf Meter angehoben und soll von starken Schleppern abtransportiert werden. Bei dem Schiffsunglück waren am 13. Januar 2012 insgesamt 32 Menschen um Leben gekommen.

          Bald ist die Insel Giglio vom berühmten Wrack befreit

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