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Röhre gesperrt : Lastwagen-Brand stoppt Zugverkehr im Eurotunnel

  • Aktualisiert am

Ein Hochgeschwindigkeitszug verlässt den Eurotunnel auf der französischen Seite in Coquelles. Bild: Reuters

Im Kanaltunnel zwischen Großbritannien und Frankreich ist der Zugverkehr derzeit unterbrochen. Ein brennender Lastwagen hat die Rauchmelder anspringen lassen. 

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          Im Bahntunnel unter dem Ärmelkanal hat ein Lastwagen gebrannt und damit den gesamten Zugverkehr zum Erliegen gebracht. Nachdem CO2-Detektoren Rauch festgestellt hätten, seien alle Züge in ihre Heimatbahnhöfe zurückbeordert worden, teilte die Zug-Betreibergesellschaft Eurostar am Samstag mit. Vermutlich werde es am Samstag keinen Reiseverkehr mehr geben, die Reisenden sollten umplanen.

          „Ein Feuer auf einem Lastwagen hat zur Schließung beider Tunnelröhren geführt“, sagte ein Sprecher der Polizei in der britischen Grafschaft Kent. Es gebe keine Berichte über Verletzte.

          Der Vorfall habe sich am Südostende des Tunnels nahe der französischen Küste ereignet.
          Passagiere müssten sich auf lange Wartezeiten einstellen, weil vor der Wiederinbetriebnahme das defekte Fahrzeug beseitigt und der Rauch aus dem Tunnel abgeleitet werden müsse.

          Der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal besteht aus zwei Röhren. In einer verkehren die Eurostar-Passagierzüge sowie die Shuttle-Züge mit Autos an Bord in Richtung Norden, in der anderen in der Gegenrichtung. Für Lastwagen gibt es bei der 50 Kilometer langen Verbindung, die auf 38 Kilometern Länge unter dem Meeresboden verläuft, eigene Fracht-Züge.

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