https://www.faz.net/-gum-97si4

Aus dem Zweiten Weltkrieg : Wrack eines amerikanischen Flugzeugträgers entdeckt

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Flugzeugträger „USS Lexington“ wurde 1942 versenkt und nun, 76 Jahre danach, gefunden. Bild: AFP

Ein Suchteam des Microsoft-Mitbegründers Paul Allen hat vor der Küste Australiens das Wrack eines amerikanischen Flugzeugträgers entdeckt. Das Kriegsschiff wurde 1942 im Pazifik versenkt.

          Rund 800 Kilometer vor der Ostküste Australiens ist das Wrack des im Zweiten Weltkrieg versenkten amerikanische Flugzeugträgers „USS Lexington“ entdeckt worden. Ein Suchteam unter Leitung von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen fand das Wrack im Korallenmeer in einer Tiefe von rund 3000 Metern, wie das Team am Montag mitteilte. Fotos und Videoaufnahmen zeigen Bordkanonen und gut erhaltene Kampfflugzeuge, die zusammen mit der „USS Lexington“ untergegangen waren.

          Die „USS Lexington“ und der ebenfalls amerikanische Flugzeugträger „USS Yorktown“ hatten sich im Mai 1942 eine Schlacht mit drei japanischen Flugzeugträgern geliefert. Die „USS Lexington“ – Spitzname „Lady Lex“ – wurde bei der sogenannten Schlacht im Korallenmeer schwer beschädigt. Ein anderes amerikanisches Kriegsschiff versenkte den Flugzeugträger deswegen nach Ende der Schlacht. Bei den Gefechten wurden 200 Besatzungsmitglieder der „USS Lexington“ getötet, mehr als 2000 weitere wurden verwundet.

          Das Wrack wurde am Sonntag vom Forschungsschiff „R/V Petrel“ im Korallenmeer aufgespürt, welches zum Pazifik gehört. Das Suchteam entdeckte auch elf der 35 Kampfflieger, die mit dem Flugzeugträger versunken waren. Auf den Flugzeugen ist das Symbol der „Army Air Force“ gut zu erkennen. Auf einem Kampfflieger befinden sich zudem die Cartoonfigur „Felix the Cat“ und vier kleine japanische Flaggen – vermutlich ein Symbol für getötete Gegner.

          800 Kilometer vor der Küste Australien stieß ein Suchteam auf das Wrack des amerikanischen Flugzeugträgers „USS Lexington“. Bilderstrecke

          Der Oberbefehlshaber des amerikanischen Pazifik-Kommandos, Harry Harris, gratulierte Paul Allen und seinem Team zu dem Fund. Harris’ Vater hatte während der Schlacht auf der „USS Lexington“ gedient und die Gefechte überlebt. Microsoft-Mitbegründer Allen hat mit Suchteams bereits eine Reihe von untergegangenen Kriegsschiffen entdeckt.

          Das Wrack des Kriegsschiffes „USS Lexington“ wird laut Informationen der BBC nicht geborgen, da es sich aus Sicht der amerikanischen Marine um ein Kriegsgrab handelt.

          Weitere Themen

          Lasst den Orang-Utan malen! Video-Seite öffnen

          Happy Birthday, Nenette : Lasst den Orang-Utan malen!

          Im Pariser Jardin des Plantes lebt seit Anfang der 70er Jahre ein Menschenaffe, der nun 50. Geburtstag feiert. Und nicht nur das: Orang-Utan-Dame Nenette verfügt darüber hinaus über künstlerische Fähigkeiten.

          Helene auf meiner Haut

          Herzblatt-Geschichten : Helene auf meiner Haut

          Sophia Thomalla hat Tattoo-Wettschulden offen, ordnet sich aber einem Mann unter. Das Schauspieler-Ehepaar Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig hat derweil Schwierigkeiten mit historischen Daten. Die Herzblatt-Geschichten.

          Da strahlt der chinesische Präsident Video-Seite öffnen

          Putins Eiscreme zum Geburtstag : Da strahlt der chinesische Präsident

          Eiskaltes Geschenk für Xi Jinping: Russlands Präsident Wladimir Putin schenkte seinem chinesischen Kollegen zu dessen 66. Geburtstag eine große Kiste voll mit Speiseeis. Einen Kuchen und eine Vase gibt es auch noch dazu.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.