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Wostotschnyj : Russland bricht ersten Start von neuem Weltraumbahnhof ab

  • Aktualisiert am

Der Start der ersten Sojus-Rakete vom neuen Weltraumbahnhof muss verschoben werden. Bild: dpa

Aufgrund eines Fehlers im Steuerungssystem ist der erste Start einer Sojus-Rakete vom neuen russischen Weltraumbahnhof in letzter Minute verschoben worden. Der Leiter der Weltraumbehörde hält das für nichts Besonderes.

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          Der erste Start einer Sojus-Rakete von dem neuen russischen Weltraumbahnhof Wostotschnyj ist in letzter Minute abgebrochen worden. Als Grund gab Igor Komarow, der Leiter der Weltraumbehörde Roskosmos, am Mittwochmorgen „Fehler im automatischen Steuerungssystem“ der Rakete an. Komarow gelobte, allen „Abweichungen“ binnen eines Tages abzuhelfen. „Solche Fälle kommen nicht nur bei uns, sondern bei allen Weltraummächten vor“, sagte er weiter. Als neuer Starttermin für die Rakete mit drei Satelliten an Bord wurde nun dieser Donnerstagmorgen genannt; der 28. April war von vornherein als „Ausweichtermin“ angegeben worden.

          Der unter allerlei Kostensteigerungen, Korruptionsfällen und Misswirtschaft errichtete neue Weltraumbahnhof im Amur-Gebiet rund 8000 Kilometer östlich von Moskau soll Russlands Raumfahrtprogramm unabhängig machen; auch entsteht eine „Wissenschaftsstadt Ziolkowskij“. Russland will aber auch seinen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan weiter nutzen.

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