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World Press Photo 2006 : Vom Zwang, genauer hinzusehen

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Selbstjustiz in Mexiko: Eines der ausgezeichneten „World Press Photos” Bild: REUTERS

Die „Oscars der Pressefotografie“ sind vergeben: Aus 78.000 eingereichten Aufnahmen suchte die Jury rund 70 herausragende Bilder aus. Die „World Press Photos“ zeigen die besten Aufnahmen internationaler Pressefotografen. FAZ.NET präsentiert sie in einer Bildergalerie.

          Ein nach dem Libanon-Krieg aufgenommenes Bild von Jugendlichen in einem zerstörten Viertel von Beirut ist am Freitag als bestes Pressefoto des Jahres 2006 ausgezeichnet worden. Das Bild des Fotografen Spencer Platt zeigt schick gekleidete Jugendliche in einem Cabrio, die an von Bomben zerstörten Häusern vorbeifahren.

          Es entstand am 15. August 2006, dem ersten Tag des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz. Die Fotografie zeige die Komplexität und Gegensätzlichkeit des wirklichen Lebens, urteilte die Jury des „World Press Photo“ am Freitag in Amsterdam. Das Bild führe den Betrachter dazu, genauer hinzusehen.

          Platt, der für die Agentur Getty Images arbeitet, erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Die World Press Photo Awards werden jedes Jahr in zehn Kategorien vergeben. Die Auszeichnungen gelten als Oscars der Pressefotografie. Mehr als 78.000 Fotos waren für den Wettbewerb eingereicht worden.

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