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Wissenschaft : Vier Forscherteams rangen um den Deutschen Zukunftspreis 2002

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Blick in die Zukunft - Computer-Bilder aus dem Inneren des Herzens Bild: Deutscher Zukunftspreis

Wettbewerb für kluge Köpfe: Mit dem Deutschen Zukunftspreis wird eine Spitzenleistung aus Wissenschaft und Technik ausgezeichnet.

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          Eine Wissenschaftler-Jury hat aus 60 Vorschlägen 4 Projekte für den Deutschen Zukunftspreis 2002 nominiert und am 3. Dezember den Preisträger ernannt. Das erste Frauenteam unter den Nominierten hat den Preis dirket errrungen. Statt wie geplant Bundespräsident Johannes Rau übergab am Dienstagabend Bildungsministerin Edelgard Bulmahn den mit 250.000 Euro dotierten Preis in Berlin den Preisträgerinnen.

          Die Gruppe von Forscherinnen am Instituts für Enzymtechnologie der Universität Düsseldorf kam mit ihrem Projekt „Sanfte Chemie mit biologischen Katalysatoren“ in die Endausscheidung. Mit dem Verfahren können kostengünstig Enzyme für biochemische Reaktionen hergestellt werden. Weitere Nominierte waren Forscher der Siemens Medical Solution (Forchheim), die einen „Blick ins Herz - ohne Katheter“ mithilfe eines völlig neuartigen Computertomographen ermöglichten. Damit können Herzerkrankungen erkannt werden.

          Aber auch die anderen Projekte warten auf die Anwendung: „Kamerapixel mit Tiefgang: Durchbruch zum schnellen 3D-Sehen“ nennt Prof. Rudolf Schwarte (Sprecher) das von PMD Technologies (Siegen), Audi Electronics Venture GmbH (Ingolstadt) und dem Institut für Nachrichtenverarbeitung der Universität Siegen entwickelte Projekt. Die Technik soll unter anderem beim Autofahren ein Hindernis erkennen und darauf reagieren. Ebenfalls für die Verkehrsicherheit entwickelten Forscher der DaimlerChrysler AG (Stuttgart) „Protector“, ein vorausschauendes Notbremssystem für Nutzfahrzeuge. Das System verringert den Forschern zufolge die Gefahr des Auffahrens, insbesondere von Lastwagen.

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