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Fairtrade-Schmuck : Edel sei der Mensch, hilfreich und gold

  • -Aktualisiert am

Zertifiziert: Ein Edelsteinwäscher in Sri Lanka zeigt Jan Spille einen Rohsaphir; der Hamburger Goldschmied war einer der ersten, die mit sauberen Rohstoffen arbeiten. Bild: Hersteller

Fair und sozial gehandeltes Edelmetall spielt in der Schmuckverarbeitung bislang keine große Rolle. Eine kleine, wachsende Gruppe von Schmieden will das ändern.

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          Wer sich in die hübschen Ringe aus dem Schaufenster verguckt hat und diese am liebsten gleich mitnehmen möchte, der ist am falschen Ort. Hier gibt es nichts von der Stange. Für Jan Spille muss man sich Zeit nehmen und am besten einen Termin vereinbaren. Denn Spille ist ein Goldschmied und gleichzeitig ein Aufklärer. Geht es um sein Thema, möchte er, dass keine Frage offenbleibt.

          Spille gehört zu einer kleinen, aber wachsenden Gruppe von Goldschmieden in Deutschland, die sich konsequent gegen die Verarbeitung konventionell gewonnenen Goldes entschieden haben. Sie sind „fairtrade-zertifiziert“. Das junge Berliner Label Quite Quiet zählt dazu, Grüngold aus Tübingen, Aurhen aus Überlingen oder Oronda aus Berlin. 15 Verkaufsstellen listet der „Fairtrade-Goldfinder“ auf. Fairtrade Deutschland setzt sich für den Schutz von Mensch und Umwelt im kleingewerblichen Bergbau ein, damit die Minenarbeiter ihre wirtschaftliche und soziale Situation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern können. Der übergeordnete Verein Transfair vergibt das Fairtrade-Siegel an grüne Bergbaukooperativen und an Goldschmiede, die mit den fairen Rohstoffen arbeiten.

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