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Segeltörn über den Atlantik : Das Greta-Paradox

Ein Selfie für Instagram: Boris Herrmann (l-r), Skipper, Nathan Grossman, Filmemacher, Pierre Casiraghi, Co-Skipper, Greta Thunberg und ihren Vater Svante Thunberg auf Hoher See an Bord Rennjacht «Malizia» Bild: dpa

Ist die Reise nach New York im Segelboot wirklich so klimafreundlich wie gedacht? Die Aktivistin und ihr Vater hätten sich womöglich besser in ein Flugzeug gesetzt.

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          Greta Thunberg geht es gut. Überraschend gut. Die ersten beiden recht stürmischen Tage und Nächte an Bord der „Malizia“ hat die 16 Jahre alte Schwedin ohne größere Anzeichen von Seekrankheit überstanden. Am Freitag durfte sie sich zudem über einen sonnigen Mittag auf dem Ozean freuen – einige hundert Kilometer vom spanischen Festland entfernt, bei etwa 23 Grad Lufttemperatur und leichtem Seegang.

          Seit Mittwoch segelt die Klima-Aktivistin gemeinsam mit ihrem Vater Svante, einem Kameramann sowie den beiden Profiskippern Boris Herrmann aus Hamburg und Pierre Casiraghi aus Monaco über den Nordatlantik nach New York. Knapp 2500 Seemeilen und etwa zwölf Tage sind es noch bis zur Metropole an der amerikanischen Ostküste, wo die Jugendliche Ende September am UN-Klimagipfel teilnehmen will. Danach reist sie hauptsächlich mit dem Zug nach Südamerika, um im Dezember auf der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile dabei zu sein. Die Rückreise nach Europa plant Thunberg erst für das Frühjahr 2020 – auf welchem Weg sie das tut, ist noch offen.

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