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Einsatzkräfte in Bitburg-Prüm : Solidarität ist die wichtigste Ressource

  • -Aktualisiert am

Im Lageraum: Von hier wird Kontakt zu den Einsatzkräften gehalten. Bild: Isabel Fisch

Im Kreis Bitburg-Prüm helfen Tausende Einsatzkräfte den Opfern des Hochwassers – doch wie wird ihre Arbeit koordiniert? Über die Rettungskräfte, die um Menschenleben kämpfen mussten und dabei ihr eigenes gefährdeten.

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          Bitburg. Im Katastrophenfall gibt es für Rettungskräfte klare Alarmierungsketten – und trotzdem kann es mitunter chaotisch ablaufen, wenn es ernst wird. Willi Schlöder ist stellvertretender Katastrophenschutzinspekteur im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Seit dem Hochwasser am Mittwoch verbrachte er nur wenige Stunden nicht im dortigen Katastrophenschutzzentrum. Er weiß: „Trotz klarer Strukturen muss alles gleichzeitig organisiert werden. Bis da Ordnung reinkommt, dauert es ein bisschen.“

          Als am Mittwoch gegen 11 Uhr die ersten Notrufe eingingen, kümmerten sich die örtlichen Feuerwehren zunächst um die Einsätze, erzählt Manfred Schuler von der Feuerwehr in Prüm. „Bis dahin war die Lage entspannt, nur ein paar überschwemmte Garagen.“ Doch als das Wasser weiter stieg und immer mehr Häuser überflutet wurden, war klar: Nur die ansässigen Feuerwehren können diese Situation nicht mehr bewältigen. Sie brauchten Hilfe, personell wie materiell.

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