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Ein Tag mit einer 13-Jährigen : Wie das Handy die Zeit auffrisst

  • -Aktualisiert am

Im Unterricht muss das Handy aus sein. Nadia hält sich im Gegensatz zu vielen Mitschülern daran (Symbolfoto). Bild: dpa

Nadia würde eigentlich gerne Bücher lesen. Aber es kommt immer was dazwischen: morgens die News-App, auf dem Weg zur Schule ein Handyspiel, abends Netflix und Youtube – und zwischendrin Hunderte Whatsapp-Nachrichten. Freizeit hat sie nie, sagt sie.

          9 Min.

          Nadia* ist dreizehn und hat randvolle Tage. Sie sagt, das Handy helfe ihr, sich zu entspannen. Youtube-Videos anzuschauen sei wie mit offenen Augen zu schlafen. Aber das Handy stresst sie auch. Whatsapp zum Beispiel: Andauernd erhält sie neue Nachrichten, rund dreihundert täglich.

          Manchmal öffnet Nadia sie, ohne überhaupt zu schauen, was drinsteht. Sie scrollt in einem Affenzahn durch die Chats, nur damit die Zahl vom Bildschirm verschwindet, die anzeigt, wie viele ungelesene Nachrichten sie hat. Die Zahl bleibt nie lange weg. Sie macht Nadia nervös. Wie der Fleck auf einer weißen Bluse. Nadia schaut entweder ins Handy oder erledigt was. So könnte man den Rhythmus ihrer Tage beschreiben. Nur selten fällt ein Stück Zeit für sie ab, das nicht eingequetscht ist zwischen zwei Pflichten. Wie sieht so ein Tag genau aus? Wie geht es Nadia dabei?

          Sie lebt in einer Großstadt, hat eine Schwester, geht aufs Gymnasium, will Biologie studieren oder Tierärztin werden. Ihre Eltern sind geschieden, die Mutter arbeitet als Kindergärtnerin. Nadia ist sehr pflichtbewusst. Einmal trafen wir uns, obwohl sie sich krank fühlte. Sie hatte sich nicht erlaubt, abzusagen, entschuldigte sich stattdessen bei mir für ihre Energielosigkeit. Sie ist auch hübsch, immer noch viel mehr Kind als junge Frau, ein Teenager, der lieber etwas nicht macht, als es hinter dem Rücken der Mutter zu tun.

          Nadia nimmt die Schule ernst

          Die Mutter will, dass Nadia um neun ins Bett geht, ohne Handy. Nadia findet das okay. Die meisten ihrer Freunde bleiben länger auf. Am nächsten Morgen sind sie dann blass und müde. Nadia möchte nicht so sein. Sie nimmt die Schule ernst, macht sich oft Sorgen um ihre Noten. Sie mag die strengen Lehrer. Bei denen getraut sich keiner zu schwatzen. Bei den anderen Lehrern ist es so laut, dass Nadia Angst hat, etwas zu verpassen.

          Um sieben klingelt ihr Wecker. Zuerst geht sie kurz mit Roy raus, der französischen Bulldogge. Dann gibt sie dem Hund und den beiden Katzen was zu fressen. Die Mutter und die Schwester sind auch schon wach. Jeder macht sein Ding und schaut, dass er dem anderen nicht in die Quere kommt.

          In der Küche klingelt Nadias Handy im Minutentakt: eine News-App liefert die neuesten Meldungen. Nadia hasst die App, dieses ewige Geklingel, aber sie weiß nicht, wie sie die App löschen kann. Sie wischt jede einzelne Meldung weg, wischt und wischt.

          Auch die ersten Whatsapp-Nachrichten kommen rein. Nadia öffnet sie, um sie später, offline, zu lesen. Sie darf mit dem Handy nur ins Internet, wenn sie W-Lan hat, sonst werde es zu teuer, sagt die Mutter. Wenn die Zeit noch reicht, frühstückt Nadia eine halbe Tasse Milch und ein paar Kekse. Ständig checkt sie auf dem Handy die Uhrzeit. Oft ist es zu spät fürs Frühstück.

          Um halb acht geht Nadia aus dem Haus, um fünf nach halb kommt die Straßenbahn, mit der sie zur Schule fährt. Nadia will sie auf keinen Fall verpassen. Bei Zuspätkommen gibt es einen Eintrag ins Klassenbuch, bei dreimal Zuspätkommen eine Note Abzug. Nadia war noch nie zu spät, trotzdem fürchtet sie jeden Morgen, dass sie es nicht rechtzeitig schafft.

          Erst kürzlich entdeckte Nadia Soundcloud, eine App, mit der man kostenlos Songs herunterladen kann. Seitdem hört sie auf dem Weg zur Straßenbahn Musik, im Moment gerade Jessie J und OMFG. Sie möge fröhliche Musik, weil sie ein fröhlicher Mensch sei. In der Straßenbahn spielt sie „Helix Jump“ oder „Temple Run“ oder andere kostenlose Spiele, die auch offline funktionieren.

          Bei „Helix Jump“ ist man ein kleiner Ball, der von einem Turm fällt. Immer wieder tauchen Hindernisse auf, die den freien Fall stoppen könnten und denen man ausweichen muss. Bei „Temple Run“ wird man in einer Tempelanlage von irgendwelchen Viechern verfolgt, man rennt um sein Leben und muss aufpassen, nicht in den Abgrund zu stürzen.

          „Ich habe also keine Freizeit“

          Nadia könnte auch einfach nichts tun. Aber stimmt das? Warum tut sie es dann nicht? Nadia sagt, nichts zu tun sei langweilig. Am Handy vergehe die Zeit viel schneller. Sie habe ein schönes Gefühl am Handy. Sie kann nicht genau beschreiben, was so schön ist. Das Handy lenke halt vom normalen Leben ab.

          Einmal zählt Nadia auf, was alles innerhalb einer normalen Woche bei ihr so ansteht: natürlich Schule, an drei Tagen auch nachmittags; montags und freitags nur bis Viertel vor zwei. Am Montag geht sie reiten, am Freitag trifft sie den Vater. Am Abend kurze Pause, dann Hausaufgaben und lernen für die Tests, bis acht oder länger. Die Wochenenden verbringt Nadia bei den Großeltern. So hat die Mutter etwas Zeit für sich. „Ich habe also keine Freizeit“, endet Nadia. Es klingt weder traurig noch vorwurfsvoll. So ist es halt.

          Am Abgrund: Hans und sein Handy

          Zu Nadias Leben gehört auch, dass die Mutter neuerdings ein Zimmer in der Wohnung an eine Studentin vermietet, um Miete zu sparen. Nadia musste zu ihrer Schwester ins Zimmer ziehen. Jetzt ist es eng zu Hause, und es ist immer jemand Fremdes da. Man dürfe sich dann nicht schlecht benehmen, sagt Nadia, müsse öfter staubsaugen, abstauben, Klo putzen. Normal ist auch, dass Nadia vor jedem Test in der Schule zittert, seitdem sie mal einen Blackout hatte. Oder dass sie nie ganz sicher ist, ob der Vater am Freitag auch wirklich kommt, um sie abzuholen.

          Sie gehört in ihrer Klasse zu den „Unmodernen“

          Nadia will glauben, dass das Handy sie da rausholt. Aber eigentlich weiß sie auch, dass das nicht klappt. Sie sagt es nie so deutlich, sagt nur einmal mit einem großen Seufzer, sie sehne sich nach Ruhe. Sie erzählt dann vom Wald in der Nähe des großelterlichen Hauses. Nadia geht gern dort spazieren, lauscht den Geräuschen, versucht zu erraten, was sich hinter welchem Geräusch verbirgt. Manchmal packt es sie; dann rennt sie los, spürt die Anstrengung, den Atem. Das sei so befreiend. Am liebsten würde Nadia jedes Wochenende im Wald spazieren gehen, aber die Oma erlaubt das nicht. Nadia sagt, sie verstehe die Oma. Im Wald würden die Schuhe schmutzig.

          Die Schule beginnt um acht. Nadia erzählt, dass es in ihrer Klasse zwei Gruppen gibt, die „Modernen“ und die „eher Unmodernen“. Sie selbst gehört zu den Unmodernen, alle ihre Freunde auch. Sie zeigt ein Klassenfoto: Viele Mädchen, die zu den Modernen gehören, tragen Leggings, bauchfreie Tops, eng am Hals anliegende Kettchen, die geglätteten Haare offen.

          Nadia trägt eine bunte Bluse, einen locker gebundenen Zopf, ihre beste Freundin ein blaues Kleid. Nadia, die ihren Tonfall sonst immer zähmt, spricht abschätzig über die Modernen, nennt sie oft „Möchtegern-Coole“, sagt, diese Mädchen stellten sich dumm, kreischten, wenn Jungs in der Nähe seien, sprächen nur in der Assi-Sprache. Sie äfft sie nach: „Hey Opfa komm, bin U-Bahn-Station!“, verdreht die Augen. Alle hätten ein iPhone, möglichst aus der neusten Generation, dazu teure, stylishe Hüllen; alle seien auf Instagram, posteten ständig Selfies und heulten fast, wenn sie für ein Foto mal nur zehn Likes bekämen.

          Vor drei Jahren war Nadia mit den Mädchen noch eng befreundet. Dann wurden Handys, Instagram, Klamotten immer wichtiger. Nadia wollte nicht mitziehen, konnte auch nicht. Sie benutzte damals ein uraltes, ausrangiertes iPhone ihrer Mutter, wurde dafür verspottet. Nichts Schlimmes, beteuert sie sofort. Sie könne sich wehren. Inzwischen hat sie ein Huawei-Smartphone. Es steckt in einer durchsichtigen Hülle, die sie mit Einhorn-, Stern- und Mondaufklebern verziert hat.

          Wenn aus wenigen Sekunden mehrere Minuten werden: Kinder können ihre Zeit am Smartphone nur schwer einschätzen.

          Auf Instagram ist sie nicht, das findet sie doof. Alle würden auf den Selfies gleich aussehen, große Augen, Duckface, völlig bescheuert. Nadia macht kaum Selfies, und wenn, dann verschickt sie die nicht. Sie sagt, sie und ihre Freunde wollten mit den anderen in der Klasse nichts zu tun haben. Umgekehrt gelte dasselbe. Das sei gut so.

          Einmal kamen innerhalb von 20 Minuten 65 Nachrichten

          Im Klassenzimmer müssen die Handys ausgeschaltet sein. Nicht alle halten sich dran, aber Nadia schon. Sie sitzt in der zweiten Reihe und hat Schiss, sie könnte ertappt werden. Erst in der Mittagspause schaltet sie ihr Handy wieder ein. Sie fährt mit der Straßenbahn nach Hause, spielt dabei. Zu Hause bleibt ihr eine halbe Stunde, bevor sie wieder los muss in die Schule. Die Mutter und der Hund sind noch im Kindergarten.

          Meistens kocht sich Nadia was, Suppe, Nudeln. Während sie kocht, schaut sie Youtube-Videos, auch beim Essen. Vor einigen Wochen stieß sie auf den Kanal „Snake Discovery“, der einer Amerikanerin gehört, die mit Schlangen zusammenlebt und mit einer Reptilienshow auftritt. In den Videos füttert sie Schlangen oder zeigt, wie man die Tiere zähmen kann, wie sie aus einem Ei schlüpfen. Nadia liebt diese Videos. Sie wünscht sich nun auch eine Schlange, aber die Mutter wird wütend, wenn Nadia das sagt. Sie meint, Nadia sei verrückt.

          Nadia hat inzwischen alle Videos des Kanals gesehen. Jetzt schaut sie sich das an, was Youtube ihr aufgrund ihrer bisherigen Vorlieben empfiehlt. Vieles davon findet sie mies. Sie weiß nicht, warum sie sich das überhaupt antut. Manchmal sei sie halt zu müde, um aufzustehen. Oder sie denke, es mache sowieso keinen Sinn, in dieser kurzen Zeit was Richtiges anzufangen. Oft schaut sie die Videos nicht fertig. Sobald ihr langweilig wird, klickt sie das nächste an, klickt und klickt. Das sei nervig, aber auch spannend, weil es ja möglich sei, dass sie wieder einen Volltreffer lande, wie damals mit dem Schlangenkanal.

          Oft blinken über den Videos Whatsapp-Nachrichten auf. Nadia öffnet sie, liest manche, schaut dann weiter. Nimmt zwischendurch einen Happen. Einmal erhält sie innerhalb von zwanzig Minuten fünfundsechzig Nachrichten, viele davon über den Gruppenchat der Klasse. Es geht um Hausaufgaben oder darum, wo der Werkunterricht stattfindet; jemand schickt ein Video von sich beim Eislaufen, andere kommentieren das. Nadia schaut nicht mal hin – „der will nur angeben“. Sie öffnet den Klassenchat nur, um mit einem kurzen Blick abzuschätzen, ob was Wichtiges dabei ist.

          „Was ist dein Lieblingsemoji?“

          Die meisten Nachrichten erhält Nadia von ihren Freunden aus der Gruppe der Unmodernen. Sie sehen sich zwar jeden Tag in der Schule, aber Nadia sagt, dass sie in den Pausen keine Zeit hätten, um zu reden. Außerhalb der Schule trifft sich Nadia fast nie mit ihren Freunden, nur wenn jemand Geburtstag hat oder bei Fasching oder Halloween. Ihre Freunde wohnten nicht in der Nähe, erklärt sie. Um ihre beste Freundin zu besuchen, müsse sie zum Beispiel eine Viertelstunde mit der Straßenbahn fahren. Am Abend nach der Schule erlaube die Mutter das aber nicht. Sowieso hätte am Abend niemand Zeit, und am Wochenende oder in der Ferien mache jeder sein eigenes Programm, sie selbst ja auch.

          In den Nachrichten der Freunde geht es oft um Hausaufgaben. Nadia erfährt etwa, welchen Stoff sie verpasst hat, während sie krank war. Noch öfter schreiben sich die Freunde aber, wenn ihnen langweilig ist. Sie werfen dann „Mir ist langweilig“ in die Runde oder nur ein traurig dreinblickendes Emoji. Einer reagiert immer, antwortet, ihm sei auch langweilig, ein anderer schickt ein Bild mit einem blöden Spruch – „Ich war heute beim Psychologen, er will euch auch kennenlernen!“ –, bis irgendwann alle ihren Senf dazugeben.

          Nadia mag Mangas. Auch der Hintergrund ihres Handys ziert ein Manga.

          Sie würden aber nicht nur rumblödeln, sondern auch über ernste Dinge schreiben, sagt Nadia. Dann aber nicht in der Gruppe. Ihre beste Freundin habe ihr zum Beispiel vor einigen Tagen geschrieben, sie hätte sich im Zimmer eingesperrt, sie sei traurig, weil die Eltern die ganze Zeit gestritten hätten. Um die Freundin aufzuheitern, schrieb Nadia zurück: „Was ist dein Lieblingsemoji?“ Lange schickten sie sich gegenseitig lustige Emojis und noch lustigere Kommentare dazu. Bis die Freundin meinte, jetzt habe sie wieder gute Laune. Auch Streit ist was Ernstes. Nadia sagt Konflikt. Für Konflikte, um sich bei jemandem zu beschweren, sei Whatsapp perfekt. Weil es einfacher sei, jemanden schriftlich zu kritisieren, als es ihm direkt ins Gesicht zu sagen. Und weil es oft zum einen Ohr rein und zum anderen wieder rausgehe, wenn man etwas nur sage.

          Einmal lachte ein Freund sie aus. Sie sei dumm, wenn sie nicht Französisch als Wahlfach nehme. Sie erzählte ihrer besten Freundin davon, die aber nur meinte, Nadia könne nicht mit anderen Meinungen umgehen. Nadia war enttäuscht, nagte lange daran. Dann schrieb sie ihrer Freundin, sie fände sie ungerecht. Sie sei doch nicht dumm, nur weil sie kein Französisch nehme. Sie schrieben ein paar Mal hin und her, irgendwann entschuldigte sich die Freundin.

          Nadia wäscht noch schnell ab, bevor sie wieder in die Schule fährt. Gegen halb sechs, manchmal auch etwas früher, kehrt sie nach Hause zurück. Die Mutter kocht, Nadia und die Schwester helfen ein bisschen im Haushalt. Sie essen zusammen, dann steckt sich Nadia die Kopfhörer in die Ohren, stellt die Musik an und lernt. Versteht sie was nicht, ruft sie den Opa an. Der könne so gut erklären.

          Manchmal zeichnet sie Mangas

          Nachdem sie die Hausaufgaben erledigt hat, bleibt ihr noch eine knappe Stunde, bevor sie ins Bett muss. Davon gehen zwanzig Minuten drauf, um Whatsapp-Nachrichten zu beantworten. Nadia schreibt meistens nur „Ja“ oder „Nein“ oder „Okay“ oder schickt ein Emoji. Sie sagt, Emojis seien eine geniale Erfindung, man könne damit extrem viel Zeit sparen.

          Manchmal schafft sie es nicht, alle Nachrichten noch am selben Tag zu beantworten. Das mache ihr nichts aus, meint sie. Trotzdem will sie es vermeiden, beantwortet jeden Tag so viele Nachrichten wie möglich, auch dann noch, wenn sie eigentlich gar keine Zeit hat. Wie zum Beispiel am Sonntagabend: Dann will sie eigentlich den Schulranzen für die kommende Woche packen, was ziemlich lange dauert. Aber sie kommt gerade von ihren Großeltern zurück, die zurzeit kein W-Lan haben. Auf einen Schlag sind Hunderte Nachrichten da. Sie antwortet wie am Fließband, und denkt dabei an ihren Schulranzen, hat ein schlechtes Gewissen.

          Ist sie mit Whatsapp durch, schaut sie auf dem Handy eine Netflix-Serie oder Youtube. Manchmal zeichnet sie auch Mangas. Immer wieder durchstöbert sie das Internet nach schönen Mangabildern, macht davon Screenshots, die ihr dann als Zeichenvorlage dienen. Sie hat auch eine Mal-App, bei der sie nachschauen kann, wie sie Schritt für Schritt ein Auge oder einen Mund hinbekommt.

          Es gibt ein Mangabild, das Nadia besonders gut gefällt. Sie hat es als Hintergrundbild auf ihrem Handy installiert. Es zeigt zwei junge Mädchen mit schmalem Gesicht und melancholischem Blick, eines hält ein Buch in den Händen. Die beiden sähen aus wie sie und ihre Schwester früher, sagt Nadia.

          Sie hat das Bild schon einige Male abgezeichnet. Sie sei das Mädchen mit dem Buch. Sie lese gern. Zwar nicht so oft, weil immer was dazwischenkäme oder weil sie zu müde sei. Eines ihrer Lieblingsbücher heißt „Insel der blauen Delfine“ und handelt von einem Indianermädchen, das mit ihrem kleinen Bruder auf einer Pazifikinsel zurückgelassen wird.

          Als Wildhunde den Bruder töten, lebt es allein weiter. Dem Mädchen gehe es gut, sagt Nadia. Es sei ja nicht einsam, denn es habe die Wildhunde irgendwann gezähmt und lebe mit ihnen zusammen.

          * Name von der Redaktion geändert

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