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Tochter von Whitney Houston : Bobbi Kristina Brown hatte Drogen im Blut

  • -Aktualisiert am

Bobbi Kristina Brown (r.) mit ihrer Großmutter Cissy Houston im Jahr 2012 Bild: Reuters

Die Tochter von Whitney Houston wurde vor ihrer Einlieferung ins Krankenhaus durch Medikamente und Rauschgift bewusstlos – ihre Tante erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren damaligen Lebensgefährten.

          Bobbi Kristina Brown, die Tochter der verstorbenen Popdiva Whitney Houston und des Sängers Bobby Brown, ist nach dem Konsum von Medikamenten und Rauschgift in der Badewanne bewusstlos geworden. Wie die Gerichtsmedizin des Bezirks Fulton (Georgia) am Freitag mitteilte, bleiben weitere Umstände ihres Todes aber vorerst offen.

          Brown war am 31. Januar 2015 leblos in der Badewanne ihres Hauses in Roswell bei Atlanta gefunden worden. Nach sechs Monaten im Koma starb die Zweiundzwanzigjährige. Kurz nachdem Brown damals ins Krankenhaus gebracht wurde, waren Vorwürfe gegen ihren Lebensgefährten Nick Gordon laut geworden.

          Ihre Tante Pat Houston warf dem Ziehsohn Whitney Houstons vor, Brown einen tödlichen Drogencocktail gegeben zu haben. Zudem soll Gordon sie bei einem Streit an den Haaren die Treppe hinaufgeschleift und ihr mehrere Zähne ausgeschlagen haben.

          Bobbi Kristina Brown bei der Premiere von „Sparkle“ in Hollywood im August 2012

          Browns gerichtlich bestellte Betreuerin Bedelia Hargrove hatte deshalb schon vor Browns Tod eine Zivilklage gegen Gordon eingereicht. „Wir werden nichts unversucht lassen, um Gerechtigkeit für Bobbi Kristina Brown zu bekommen“, teilte Hargrove mit. Auf Antrag eines Fernsehsenders hatte ein Gericht in Atlanta am Freitag entschieden, den Obduktionsbericht offenzulegen.

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