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Tropisches Frühlingsende : „Wilma“ bringt Schwüle und Gewitter

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Tagsüber kann es in dieser Woche immer wieder kräftige Hitzegewitter geben, die teils sintflutartige Regenmengen mit sich bringen. Bild: dpa

Auch in den nächsten Tagen bringt Tief „Wilma“ feuchte, subtropische Luft nach Deutschland. Die Gewittergefahr lässt vor Besuchen im Freibad zurückschrecken.

          Noch hat der meteorologische Sommer gar nicht begonnen. Doch das Ende des Frühlingsmonats Mai bleibt sommerlich, kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag an. Mit Temperaturen von mehr als 30 Grad sind vielerorts Hitzetage möglich. Allerdings könnten nicht nur die Temperaturen empfindlichen Menschen auf den Kreislauf schlagen. Denn Tief „Wilma“ sorgt wie bereits an den vergangenen Tagen für feuchte, subtropische Luft.

          „Dann bilden sich tagsüber immer wieder kräftige Hitzegewitter, die durch den kaum vorhandenen Höhenwind nur sehr langsam ziehen und somit lokal eng begrenzt sintflutartige Regenmengen bringen können“, sagte der Meteorologe Christian Herold. Also nicht gerade Freibadwetter, auch wenn mancher sich angesichts des schwülen Klimas dringend eine Abkühlung wünschen mag. Lediglich im Nordosten Deutschlands bleibt es trocken.

          Nachdem es bereits am Dienstag zu zahlreichen Gewittern kommt, konzentrieren sich Blitz, Donner und Regenfluten am Mittwoch wahrscheinlich vorwiegend auf die Mitte Deutschlands. Wenn am Freitag der meteorologische Sommer offiziell beginnt, gelangt von Nordosten allmählich etwas trockenere Luft nach Deutschland. Die Gewitter werden nach DWD-Angaben dann in den Südwesten verdrängt. Hochsommerliche Temperaturen zwischen 27 und 31 Grad halten voraussichtlich auch noch am Wochenende an.

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