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Wetter : Im Norden sonnig, im Süden nass

  • Aktualisiert am

Die Wetterlage in Deutschland bleibt geteilt: Im Norden scheint die Sonne, im Süden richten Unwetter schwere Schäden an.

          2 Min.

          Den Menschen im Norden Deutschlands bleibt das Sommerwetter weiter erhalten. Entlang der Küsten bleibt es den ganzen Tag freundlich und mit 27 Grad angenehm warm, im Osten sind auch 29 Grad möglich.

          Im Süden und später auch im Westen ist dagegen erneut mit Unwettern zu rechnen. Vom Saarland bis zum Thüringer Wald können die Gewitter kräftiger ausfallen, sagt der Wetterdienst Meteomedia in Bochum voraus. Örtlich seien auch Platzregen, Hagel und stürmische Böen möglich. Entlang der Küsten bleibt es den ganzen Tag freundlich und mit 27 Grad angenehm warm, im Osten sind auch 29 Grad möglich.

          Die Nord-Südteilung hält sich auch am Donnerstag. Südlich von Niederrhein und Harz wird es stark bewölkt sein und es wird teils gewittriger Regen fallen, prognostizieren die Meteorologen. Von der Ostsee bis zum Münsterland bleibt es hingegen den ganzen Tag freundlich. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 25 Grad, bei viel Sonnenschein sogar bis 29 Grad.

          Schwere Unwetter am Dienstagabend

          Heftige Gewitter mit unwetterartigen Regenfällen haben in der Nacht zum Mittwoch in Teilen von Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg Orte und Straßen unpassierbar gemacht. Innerhalb von kürzester Zeit gingen bei der Polizei in Mannheim 700 Notrufe ein. Mehr als 300 Keller wurden überflutet. Der Schaden durch die Unwetter sei „enorm“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Auch im Landkreis Esslingen wurden erneut zahlreiche Keller und Garagen überschwemmt.

          Im Vogtland in Sachsen war die Bundesstraße 169 zwischen Neuensalz und Mechelgrün zeitweise gesperrt. Dort habe es auf 100 Meter Breite einen Erdrutsch gegeben. Allerorts kam es bis in den Morgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Thüringen traf es vor allem Ortschaften im Wartburgkreis und im Kreis Saalfeld- Rudolstadt. Dort mussten mehrere Straßen wegen Wasser- und Schlammmassen gesperrt werden. Orte waren zeitweise nicht befahrbar, weil sie völlig unter Wasser standen.

          Weitere Gewitter in Thüringen und Sachsen

          Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für den Mittwochmorgen vor kräftigen Gewittern in Thüringen und Sachsen. Gebietsweise könnten bis zu 50 Liter pro Quadratmeter und örtlich sogar noch mehr Regen fallen. Auch starker Hagelschlag sei zu erwarten.

          Schwere Unwetter in der Nacht zum Mittwoch haben in Bayern ein Todesopfer gefordert. Im oberpfälzischen Amberg kam ein 61-jähriger Mann bei dem Versuch ums Leben, einen verstopften Kanal zu säubern. Wie die Polizei mitteilte, stürzte der Mann in den Schacht. Er starb noch an der Unfallstelle.

          Durch die heftigen Regenfälle wurden in der Oberpfalz, in Unter- und Oberfranken mehrere Keller überflutet. Einige Kreisstraßen wurden wegen Überschwemmung kurzfristig gesperrt. In Amberg, Cham, Würzburg und Bayreuth liefen Keller unter Wasser. In einigen Teilen von Aschaffenburg wurden augrund der Wassermassen Kanaldeckel aus den Halterungen gedrückt, Straßen und Keller wurden überflutet.

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