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Wetter : Eisregen überrascht Berufspendler in Bayern und Norddeutschland

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Auf dem Münchner Flughafen rutschte eine Boeing von der vereisten Startbahn in einen benachbarten Acker.

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          Eisregen und überfrierende Nässe haben am Mittwochmorgen in Bayern sowie in Norddeutschland zahlreiche Unfällen im Berufsverkehr verursacht. In Niederbayern ging auf spiegelglatten Straßen zeitweise nichts mehr. Auf dem Münchner Flughafen rutschte eine Boeing von der vereisten Startbahn in einen benachbarten Acker.

          In den Landkreisen Landshut, Kelheim und Dingolfing-Landau ereigneten sich binnen weniger Stunden mindestens 50 Unfälle. Mindestens 20 Lastwagen landeten im Straßengraben. Auf der Autobahn A 93 Regensburg-Holledau prallte ein Werksbus in einen vorausfahrenden Lastwagen. Auch die Autobahn A 92 München-Deggendorf war stellenweise stark vereist.

          Die meisten Unfälle endeten nach Polizeiangaben glimpflich. In Teilen Schleswig-Holsteins habe es wegen überfrierender Nässe mehrere Unfälle mit Leichtverletzten gegeben. Allein im Kreis Steinburg krachte es in kurzer Zeit zehn Mal.

          Ein mit 100 Passagieren besetztes Flugzeug ist auf einem vereisten Rollweg des Münchner Flughafens ins Rutschen geraten und von der Piste abgekommen. Alle Insassen der Boeing 737 seien unverletzt geblieben, teilte die Polizei mit. Die Maschine, die nach Düsseldorf fliegen sollte, war gegen 7.00 Uhr auf dem Weg zur nördlichen Startbahn. Dabei wich das Flugzeug von der enteisten Leitlinie ab und rutschte in einen Acker. Das Bugrad sank ein und blieb stecken. Die Startbahn war eineinhalb Stunden gesperrt.

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