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Aktuelles Wetter : Viele Wolken und etwas Schnee

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Im Sonnenschein liegt die verschneite Landschaft von Bad Hindelang in Bayern. Bild: dpa

Vor allem im Osten Deutschlands sieht es winterlich aus. In Leipzig lagen acht Zentimeter Schnee. Auch in Niedersachsen wurden Schneemänner gebaut.

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          Am zweiten Adventswochenende sieht es vielerorts in Deutschland schon recht weihnachtlich aus. Vor allem im Osten brachte das Wochenende winterliches Wetter. Für das Ski-Vergnügen muss dennoch mancherorts etwas nachgeholfen werden.

          In Berlin fiel am Samstag feiner Schnee und hinterließ zumindest kurzzeitig eine dünne weiße Schicht auf den Straßen. Minusgrade und Schneefall verwandelten auch Teile Sachsens in eine Winterlandschaft. In Leipzig lagen etwa acht Zentimeter Schnee. In Niedersachsen konnten sogar erste Schneemänner gebaut werden.

          Das Winterwetter barg jedoch auch Gefahren für den Verkehr. In Brandenburg kam am Samstagmorgen ein Autofahrer auf der A24 bei einem Unfall ums Leben. Auf dem Flughafen im sächsischen Schkeuditz sorgte am Freitag der kräftige Schneefall für Wartezeiten.

          Feucht-kalter Wochenbeginn

          Die neue Woche beginnt feucht-kalt und mit reichlich Wolken. Am Montag ist gebietsweise mit Regen zu rechnen, vor allem im Bergland teils auch mit Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Die Temperaturen klettern auf maximal zwei bis sechs Grad, in der Nacht zum Dienstag können sie auf bis zu minus zwei Grad fallen. Glatte Straßen drohen den Meteorologen zufolge insbesondere im Bergland.

          Auch am Dienstag dominiert das Grau am Himmel. Insbesondere im Norden und Osten des Landes kann es regnen, oberhalb von etwa 400 Metern fällt Schnee.

          Sollte der Schnee doch ausbleiben, hilft man etwa in Sachsen etwas nach. „Wir haben die Schneekanonen an diesem Wochenende angeworfen“, sagte der Chef der Fichtelberg Schwebebahn, René Lötzsch. Der Auftakt in Sachsens größtem alpinen Skigebiet sei für den 16. Dezember geplant. „Wenn es die Wetterbedingungen bis dahin zulassen“.

          Mit zwei Skiliften begann am Wochenende im Sauerland schon die Saison. Die ersten Skifahrer sausten auf den freigegebenen Pisten talwärts. „Der Anfang ist gemacht“, sagte eine Sprecherin des Skiliftkarussells im nordrhein-westfälischen Winterberg am Samstag.

          Auch an der Zugspitze zogen Skifahrer ihre ersten Schwünge. An Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) begann schon am Freitag die Saison. Vor allem Stammgäste nutzten bei insgesamt eher trübem Wetter die Chance auf erste Abfahrten in knapp 3000 Metern Höhe.

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