https://www.faz.net/-gum-adum6

Insbesondere im Osten : Weitere Gewitter für das Wochenende erwartet

  • Aktualisiert am

Vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen: Insbesondere in Lörrach habe es deshalb viele Notrufe gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Bild: dpa

Die heftigen Regenfälle lassen mancherorts noch nicht ab. Der Rhein schwillt daher weiter an. Besonders im Osten des Landes soll es zudem im Verlauf des Wochenendes zu Gewittern kommen.

          1 Min.

          Gewitter mit Starkregen haben in Südbaden für vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen gesorgt. Insbesondere in Lörrach und Weil am Rhein habe es deshalb viele Notrufe gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Von den Überschwemmungen war auch die Autobahn 98 zwischen Weil am Rhein und Kandern betroffen. Die Fahrbahn sei am Freitagabend für etwa eine Stunde gesperrt worden. Bleibende Schäden entstanden den Angaben nach aber nicht. Verletzt wurde niemand.

          Die heftigen Regenfälle lassen auch den Rhein weiter anschwellen. Der Wasserstand am Pegel Maxau bei Karlsruhe stieg am Samstagmorgen auf 8,62 Meter. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) wird der Scheitel voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag erreicht. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein war bereits in der Nacht zum Mittwoch teilweise eingestellt worden. Mit einer Freigabe ist erst in der kommenden Woche zu rechnen.

          Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet auch im Laufe des Samstags mit Gewittern. Ab der Mittagszeit sei das insbesondere im Osten des Landes möglich. Den Meteorologen zufolge können dann vereinzelt bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter und kleinkörniger Hagel fallen. In der Nacht zum Sonntag nehme das Gewitterrisiko dann ab, hieß es.

          Gewitter in Berlin und Brandenburg

          Am Wochenende können sich auch Menschen in Berlin und Brandenburg wieder auf Gewitter und Starkregen einstellen. Vor allem in den südwestlichen Landesteilen, aber auch bis in den Berliner Raum, könne es am Samstag zu teils schweren Gewittern kommen, hieß es vom Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstagmorgen.

          Die Gewitter sollen wieder starke Regenfälle mit sich bringen, in der Niederlausitz sind auch Unwetter mit Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter nicht auszuschließen. Zum Abend sollen sich die Gewitter in Richtung Sachsen zurückziehen: In der Prignitz zeigt sich dann voraussichtlich auch zeitweise die Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen bei 28 Grad, in der Nacht kühlt es auf etwa 15 Grad ab.

          In den kommenden Tagen kündigt sich laut dem Sprecher des DWD dann ein Wetterumschwung an: Es wird trockener und etwas kühler. Am Samstag zeigt sich der Himmel voraussichtlich wolkig mit heiteren Abschnitten bei Höchsttemperaturen zwischen 24 und 27 Grad, Regen wird nicht mehr erwartet. Auch zu Beginn der neuen Woche soll es wolkig bleiben bei Höchsttemperaturen von nur noch 22 Grad, nachts kann es auf bis zu 10 Grad abkühlen.

          Weitere Themen

          Lauterbach hält Drittimpfung für alle für unumgänglich

          Corona-Liveblog : Lauterbach hält Drittimpfung für alle für unumgänglich

          Historischer Tiefstand bei freien Intensivbetten +++ Bahn setzt zu Feiertagen 100 Sonderzüge ein +++ Weltweit 267 Millionen Infektionen, über 5,5 Millionen Tote +++ Gymnasiallehrer fordern Vorrang bei Booster-Impfungen +++ Entwicklungen zur Pandemie im Corona-Liveblog.

          Topmeldungen

          Jetzt sind alle ernannt: Kanzler Olaf Scholz und sein Kabinett beim Bundespräsidenten.

          Scholz-Regierung : Der Auftrag der Ampel

          Das Virus hat der neuen Bundesregierung vor dem Start eine wichtige Lektion erteilt. Sie sollte sie beherzigen.
          Der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach fordert die Drittimpfung für alle.

          Corona-Liveblog : Lauterbach hält Drittimpfung für alle für unumgänglich

          Historischer Tiefstand bei freien Intensivbetten +++ Bahn setzt zu Feiertagen 100 Sonderzüge ein +++ Weltweit 267 Millionen Infektionen, über 5,5 Millionen Tote +++ Gymnasiallehrer fordern Vorrang bei Booster-Impfungen +++ Entwicklungen zur Pandemie im Corona-Liveblog.