https://www.faz.net/-gum-9hk6d

Nach Kritik von Nabu : Elmshorn sagt Aktion mit 500 Ballons zu Weihnachten ab

  • Aktualisiert am

Luftballons werden häufig mit Wünschen in den Himmel geschickt. Wie auf diesem Bild bei einer Hochzeit in Frankfurt. Bild: dpa

Vor Weihnachten sollten in Elmshorn hunderte Luftballons mit Kinderwünschen zu Weihnachten in den Himmel steigen. Umweltschützer kritisierten die Aktion – die Stadt lenkte ein.

          Hunderte Kinderwünsche an den Weihnachtsmann sollten auf dem Lichtermarkt in Elmshorn bei Hamburg mit Ballons gen Himmel aufsteigen – doch daraus wird nichts. Die für den 21. Dezember geplante Aktion wurde nach Kritik der Umweltverbände Nabu und Bund abgesagt, bestätigte die Geschäftsführerin von Stadtmarketing Elmshorn, Manuela Kase, am Dienstag. Zuvor hatten die „Elmshorner Nachrichten“ darüber berichtet.

          Insgesamt sollten demnach bei dem Lichterfest 500 Ballons in die Luft aufsteigen – alle seien bewusst aus umweltfreundlicherem Naturkautschuk gewesen, und auch bei den Schnüren habe man auf abbaubare Produkte geachtet, sagte die Sprecherin. Aufgrund der kritischen Mails habe man sich aber dann entschlossen, die Ballon-Aktion abzusagen. Sie sei vielleicht nicht mehr zeitgemäß.

          Weitere Themen

          „Waldbrände gibt es überall“ Video-Seite öffnen

          Bolsonaro über Amazonas : „Waldbrände gibt es überall“

          Nach internationaler Kritik schickt Brasiliens Staatschef Bolsonaro die Armee in den Amazonas, um bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen. Im gleichen Atemzug erklärt er aber, die Kritik an Brasilien sei ungerecht.

          Topmeldungen

          Frühchen brauchen besonders intensive Betreuung durch Ärzte und Pflegekräfte.

          Muttermilch-Spenden : Ein Milliliter Lebenskraft

          Fridolin und Jonathan sind viel zu früh geboren. Auf der Intensivstation kämpfen sich die Frühchen in diese Welt – auch dank gespendeter Muttermilch.

          Fußball in Italien : Der Großangriff auf Juventus Turin

          In den vergangenen acht Jahren gelang es keiner Mannschaft mehr, den italienischen Serienmeister Juventus zu entthronen. Nun schickt sich ein früherer Juve-Trainer an das zu ändern – und seine Chancen stehen nicht schlecht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.