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Weihnachten : O Tannenbaum, was bist Du teuer

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Ob's für den Zweitbaum nochmal reicht? Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr deutlich teurer. Dennoch wird wohl ein Wald von rund 25 Millionen geschmückten Nordmanntannen und Fichten auch diesmal wieder langsam in deutschen Wohnzimmern vertrocknen.

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          Für Weihnachtsbäume müssen die Verbraucher bundesweit in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen. Es seien Preissteigerungen um bis zu 30 Prozent zu erwarten, berichtete die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am Dienstag in Bonn.

          Die wegen ihrer Haltbarkeit, ihres schönen Wuchses und ihrer weichen Nadeln als Christbaum besonders beliebte Nordmanntanne werde bis zu 15 Euro pro Meter kosten, hieß es. Der Preisanstieg sei auf Ernteausfälle wegen starker Spätfröste in den vergangenen beiden Jahren und auf die Aufgabe vieler Produzenten zurückzuführen. Die Schutzgemeinschaft appellierte an die Verbraucher, ihren Baum aus ökologischen Gründen entweder bei regionalen Waldbauern oder beim nächsten Forstamt zu kaufen.

          25 Millionen Christbäume

          Auch in diesem Jahr werden etwa 25 Millionen Weihnachtsbäume die guten Stuben in Deutschland schmücken. Davon stammen laut Schutzgemeinschaft etwa 70 Prozent aus Deutschland, der Rest wird meist aus Dänemark und anderen Ländern importiert.

          Seit einigen Jahren ist die Nordmanntanne laut Schutzgemeinschaft als Weihnachtsbaum besonders beliebt. Es folgen die Blaufichte, die auch als „Edeltanne“ oder „Blautanne“ angeboten wird, der eigentlichen Edeltanne und schließlich der gemeinen Fichte.

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