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Wahlkampf : Slim-Fast: Whoopis Werbeaufträge nehmen ab

  • Aktualisiert am

Uups Whoopi! Wer über Bush lästert, darf nicht für Schlankmacher werben Bild: AP

Du sollst keine Witze über deinen Präsidenten machen! Das ist schwierig für eine Ulk-Nudel wie Whoopi Goldberg. Ihr Werbepartner Slim-Fast reagierte äußerst dünnhäutig.

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          Hollywood-Schauspielerin Whoopi Goldberg darf nach anzüglichen Witzen über den amerikanischen Präsidenten George W. Bush nicht mehr für das Schlankwerden werben. Der Diätprodukte-Hersteller Slim-Fast zog am Mittwoch seine Fernsehspots mit der Actrice zurück.

          „Wir bedauern, daß einige unserer Kunden beleidigt wurden“, teilte das Unternehmen mit. Ob damit auch der Präsident selbst gemeint war, wurde nicht gesagt. Die Bemerkungen Goldbergs gäben nicht die Meinung und Werte von Slim-Fast wieder. Die mit der Oscar-Preisträgerin gedrehten Werbesendungen würden zurückgezogen.

          Kein Kommentar von Kerry

          Die vor allem mit komischen Rollen bekannt gewordene Darstellerin hatte bei einer Spendenveranstaltung zugunsten des demokratischen
          Präsidentschaftsbewerbers John Kerry in der vergangenen Woche in
          New York mehrfach mit einem anzüglichen Wortspiel den Familiennamen des amtierenden Präsidenten aufs Korn genommen. Ein Sprecher Kerrys distanzierte sich später ebenfalls von den Bemerkungen. Kerry selbst kommentierte die Späße nicht.

          Neben Goldberg nahmen an der Wahlkampfveranstaltung, die rund 7,5 Millionen Dollar Wahlkampfspenden für den Herausforderer Bushs einbrachten, auch John Mellencamp, Jon Bon Jovi, Paul Newman, Meryl Streep, Jessica Lange und John Leguizamo teil.

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