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Polizisten bespuckt : Videodreh mit 400 Fans von Rapper Jigzaw eskaliert

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Die Rapper Kollegah (l) und Jigzaw (r) vor dem Landgericht in Hagen, wo sich Jigzaw im August 2018 vor dem Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten musste. Bild: dpa

Rapper Jigzaw ist wieder in Gewahrsam genommen worden. In Hagen ist ein Videodreh mit 400 Fans eskaliert.

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          Bei einem Videodreh des umstrittenen Rappers Jigzaw ist es in Hagen (Nordrhein-Westfalen) zu chaotischen Szenen gekommen. Bis zu 400 Feiernde seien am Samstagnachmittag gekommen, um den Musiker zu begrüßen, teilte die Polizei mit. Der Andrang habe den Verkehr beeinträchtigt, doch die größtenteils minderjährigen Fans hätten den Anweisungen der Polizei, sich zu entfernen, nicht Folge geleistet, sagte am Sonntag ein Polizeisprecher.

          Szenen eines Videos der „Bild“-Zeitung zeigen, wie sich die Fans zusammenrotten, in Sprechchören ihr Idol feiern, die Straße blockieren und Polizeifahrzeuge nicht durchlassen. Beamte seien bespuckt und beleidigt worden, so der Polizeisprecher. Erst als der Rapper in Gewahrsam genommen und zur Wache gebracht worden sei, habe sich die Menge beruhigt. Am Sonntag kam der Musiker wieder auf freien Fuß. Gegen ihn werde weiter ermittelt.

          Ein Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung hatte voriges Jahr am Landgericht Hagen scharfe Sicherheitsvorkehrungen mit sich gebracht - es war befürchtet worden, dass sich Jigzaw-Fans mit dem Musiker solidarisieren könnten.

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