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Skateboard-Trends : Ein Sommer auf Rollen

  • -Aktualisiert am

Jump: das Skateboard als Symbol für Freiheit Bild: Reuters

Feriensaison ist Skate-Saison. Vor dem ersten Sprung in der Halfpipe aber kommt die Frage: Welches Brett passt zu mir – oder zu meinem Kind?

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          Stürzen, aufstehen, weitermachen. Skateboarding ist nicht irgendein Freizeitsport, es ist ein Lebensmotto. Sobald das Wetter es erlaubt, strömen junge und nicht so junge Fahrer wieder in die Parks und auf die Halfpipes, um neue Tricks auszuprobieren, höhere Sprünge und engere Kurven. Entscheidend für einen guten Auftritt sind nicht nur Geschicklichkeit und Übung, sondern auch die richtige Ausstattung. Im Fachhandel lagern auf meterlangen Regalen zahllose Bretter in allen Farben und Formen. Gar nicht so einfach, da das richtige auszusuchen: Soll es ein Longboard sein oder doch ein normales Skateboard? Ein gewölbtes oder flaches Trittbrett? Holz oder Plastik? Bevor man von der Auswahl überwältigt wird, sollte man sich deshalb fragen: Was will ich mit dem Brett anstellen? Oder welches ist das geeignete für mein Kind?

          „Man sollte sich schon vor dem Kauf Gedanken gemacht haben, ob man Tricks machen will oder lieber durch die Gegend fährt“, sagt Jonas Klagges. Er arbeitet in dem traditionsreichen Skaterladen „Railslide“ in der Frankfurter Innenstadt. Für publikumstaugliche Luftsprünge und Stunts sind die klassischen Skateboards gedacht. Auf Longboards und Cruisern hingegen fährt man eher die Strandpromenade entlang.

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          Die waghalsigen Downhill-Fahrer pesen damit auch gern kilometerlange Serpentinen hinab. Unabhängig von der Art des Brettes ist gerade bei Anfängern Schutzkleidung nie verkehrt. Vor allem Knie- und Handschützer können die schlimmsten Schrammen verhindern. Wer schnell unterwegs ist, sollte zudem in einen Helm investieren. Das machen die professionellen Skater schließlich auch.

          Besonders beim ersten Board lässt man sich am besten von einem Fachmann beraten, damit Brettform, Material und Design auch wirklich zum Fahrer passen. Die meisten Skateboard-Varianten gibt es übrigens auch in Größen für Grundschüler. Sind die Kinder erst einmal im Skateboard-Fieber, hält sie nichts mehr im Haus. Auch elterliche Ausreden wie „Hier bei uns kann man sowieso nirgends skaten!“ gelten dann nicht. Auf der Website skatemap.de sind allein in Deutschland schon mehr als tausend Skateparks aufgelistet.

          Der Klassiker: Das Skateboard ist die Urmutter aller Rollbretter. Die harten, kleinen Rollen sind perfekt für die Halfpipe, eignen sich aber wenig für unebene Strecken und lange Spazierfahrten. Mit Übung und guter Anleitung bekommen auch Einsteiger bald ihre ersten Ollies und Kickflips hin. Komplett-Sets gibt es im Fachhandel ab 100 Euro. Bilderstrecke
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