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Verkehrsüberwachung : Weniger Strafzettel wegen Corona

Ein Mitarbeiter der Städtischen Verkehrspolizei stellt einen Strafzettel aus. Bild: dpa

In einigen Städten werden während der Corona-Krise keine oder weniger Strafzettel für Falschparker ausgestellt.

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          In einigen Städten werden während der Corona-Krise keine oder weniger Strafzettel für Falschparker ausgestellt. In Dresden etwa werden nach Angaben der Stadt gar keine „Knöllchen“ mehr verteilt. In München hat man die Überwachung des ruhenden Verkehrs reduziert, um medizinisches Fachpersonal, Notdienste und jene zu entlasten, die Älteren bei Besorgungen helfen. „Das ist nicht als Freifahrtschein zum Falschparken zu verstehen“, heißt es in einer Pressemitteilung. In Frankfurt gibt die Verkehrsüberwachung an, dass wesentlich weniger Mitarbeiter auf den Straßen unterwegs seien. Normalerweise gibt es 112 Kontrolleure im Stadtgebiet, derzeit nur 24, die sich auf Früh- und Spätschicht aufteilen. „Wir konzentrieren uns auf schwere Verstöße“, sagte ein Sprecher dieser Zeitung. In erster Linie wolle man sicherstellen, dass Feuerwehrausfahrten und die Wege für die Müllabfuhr frei seien. Ähnlich ist es in Rostock, wo nur ein Drittel der Mitarbeiter noch im Außendienst ist.

          Timo Steppat

          Redakteur in der Politik.

          In Berlin findet laut einem Bericht des RBB, für den die Bezirksämter abgefragt wurden, weiterhin eine Verkehrsüberwachung statt. „Gerade in Zeiten der Krise gebietet es sich, weiterhin geltende Regelungen zu wahren und zu achten“, zitiert der Sender das Berliner Ordnungsamt Tempelhof-Schöneberg.

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