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Verkehrsministerium legt nach : Neues Bußgeld für Radfahrer geplant

  • Aktualisiert am

Auf die Richtung kommt es an: Ein Fahrradweg in Stuttgart Bild: dpa

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge bei den Radlern abkassieren: Für das Befahren eines Radwegs in die falsche Richtung sollen künftig 35 Euro Strafe fällig werden.

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          Die Bundesregierung legt laut „Saarbrücker Zeitung“ bei Bußgeldern für Radfahrer nach. Künftig sollen Radler bis zu 35 Euro Strafe zahlen, wenn sie auf einem Radweg in falscher Fahrtrichtung fahren, obwohl ein nicht benutzungspflichtiger Radweg in richtiger Richtung vorhanden ist, wie das Blatt in seiner Freitagsausgabe berichtet.

          Diesen bußgeldbewehrten Tatbestand gab es bislang nicht. Das Bundesverkehrsministerium komme damit einer Aufforderung des Bundesrates nach, heißt es in dem Bericht. In der Verordnung werde darauf hingewiesen, dass das Befahren von Radwegen in falscher Richtung ein hohes Unfallrisiko und Gefahrenpotenzial berge.

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          Nicht-benutzungspflichtige Radwege sind meist in Städten eng an der Fahrbahn angelegt - ohne blaues Schild.

          Zuletzt wurden im Mai einige Bußgelder für Radfahrer erhöht. Unter anderem muss nun 60 Euro zahlen, wer bei Rot über die Ampel fährt. Hinzu kommt ein Punkt in Flensburg.

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