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Verbrechen : Schuljunge möglicherweise jüngstes Opfer des US-Heckenschützen

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Ob die Schüsse auf den Jungen mit der Mordserie, bei der innerhalb von zwei Tagen sechs Menschen erschossen wurden, ist unklar.

          Ein 13 Jahre alter Junge ist am Montag vor seiner Schule in einem Vorort Washingtons niedergeschossen worden. und lebensgefährlich verletzt worden.

          Das Kind wurde nach Angaben der Behörden des Bezirks Prince George's am Morgen in die Brust getroffen und verlor viel Blut. In Maryland sorgt derzeit eine rätselhafte Mordserie für Angst und Schrecken. Vergangene Woche waren dort innerhalb von zwei Tagen sechs Menschen am helllichten Tag erschossen worden. Ob ein Zusammenhang zu dem Angriff auf den Jungen bestand, war zunächst unklar.

          Junge lebensgefährlich verletzt

          Der Junge sei getroffen worden, als er gerade das Schulgebäude betreten wollte, teilte die Polizei in Bowie im US-Bundesstaat Maryland mit. Seine Mutter habe ihn sofort ins Krankenhaus gebracht, von wo er per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden sei. Der Junge habe Schussverletzungen am Oberkörper erlitten, sagte Polizeisprecher Rob Clarke.

          Zwar seien bereits mehr als 900 Hinweise aus der Bevölkerung wegen des Heckenschützen eingegangen, sagte der Polizeichef des Bezirks Montgomery, Charles Moose. „Aber wir sind noch immer nicht überzeugt, dass wir von den Leuten gehört haben, mit denen wir sprechen müssten.“ Die Polizei ist in der Gegend in erhöhter Alarmbereitschaft. Nach Angaben einer Sprecherin der Schule seien alle Veranstaltungen außerhalb des Gebäudes für Montag abgesagt worden. Polizisten und Sicherheitskräfte bewachen die Schule.

          Täterprofil soll Verbrechen aufklären

          Die Polizei will die Mordserie mit Hilfe eines psychologischen Täterprofils aufklären. Die Ermittler erstellten eine geographische Analyse über den mutmaßlichen Wohnort des Mörders, sagte Moose am Sonntag. Am Wochenende hatte die Polizei bestätigt, dass mindestens vier der Opfer mit der selben Waffe getötet wurden. Die Morde ereigneten sich in Montgomery und Silver Spring, einem Vorort von Washington in Maryland. Eine weitere Frau wurde am Freitag im US-Staat Virginia durch einen Schuss schwer verletzt. Ein 33-jähriger Mann wurde in Zusammenhang mit den Taten verhört, die Polizei betonte jedoch, er sei kein Verdächtiger.

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