https://www.faz.net/-gum-3whc

Verbrechen : Heckenschützen erschossen 13 Menschen

  • Aktualisiert am

Immer mehr Verbrechen werden den Heckenschützen von Washington nachgewiesen. Im September erschossen sie eine Frau in Baton Rouge.

          Die beiden mutmaßlichen Heckenschützen von Washington sind nun auch im US-Staat Louisiana des Mordes beschuldigt worden. Nach Angaben der Behörden sollen der 41-jährige John Allen Muhammad und sein 17-jähriger Komplize John Lee Malvo dort am 23. September einen Raubüberfall auf einen Schönheitssalon in Baton Rouge verübt und eine Angestellte getötet haben. Das 45-jährige Opfer soll mit dem gleichen Gewehr ermordet worden sein, wie sie die Heckenschützen im Raum Washington benutzt haben. Die Übereinstimmung hätten Schusswaffenversuche gezeigt.

          Zuvor war bereits Mordklage wegen eines ähnlichen Raubüberfalls mit zwei Toten in Alabama erhoben worden. Die Verbrechen in den beiden Südstaaten werden den mutmaßlichen Heckenschützen zusätzlich zu der Mordserie im Großraum Washington angelastet, wo im Oktober zehn Menschen erschossen und drei weitere schwer verletzt worden waren. Die Beschuldigungen basieren hauptsächlich auf der Analyse der Tatwaffe.

          Die beiden Verdächtigen waren am 24. Oktober in Maryland gefasst worden. Dieser Staat hat inzwischen für den Älteren die Todesstrafe gefordert. Der von der Mordserie ebenfalls betroffene Staat Virginia will im Falle eines Schuldspruchs beide Männer hinrichten lassen. Sie sind ferner einer Anklage des Bundesbehörden ausgesetzt.

          Weitere Themen

          Indien muss Talsperre öffnen Video-Seite öffnen

          Regenmassen : Indien muss Talsperre öffnen

          Nach heftigen Regenfällen mussten die Behörden im Norden Indiens die Talsperre an einem Staudamm öffnen. Im nördlichen Bundesstaat Himachal Pradesh wurden die höchsten Niederschläge seit Beginn der Aufzeichnungen vor rund 70 Jahren registriert. Der Monsun hat in diesem Jahr schon mehr als 1000 Todesopfer gefordert.

          Topmeldungen

          Finanzminister Scholz will den Soli zurückschrauben. Aber nicht für Sparer.

          Trotz Reform : Viele Sparer müssen weiter Soli zahlen

          Für die meisten Bundesbürger soll der Solidaritätszuschlag ab 2021 entfallen, sagt Finanzminister Scholz. Was er verschweigt: Für den Großteil der Sparer und Anleger gilt das nicht – und das sind nicht nur Großverdiener.
          Der Zusammenschluss von Car 2 Go und Drive Now ist ganz offensichtlich ein Eingeständnis des Scheiterns.

          Auch Mazda steigt aus : Carsharing fährt gegen die Wand

          Es soll eine Lösung für urbane Mobilität sein: Doch Carsharing rechnet sich nicht. Und nicht nur das: Die Autos kämen oft auch verdreckt oder beschädigt zurück, klagen die Anbieter. Jetzt gibt auch Mazda auf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.