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Alabama und Georgia : Mindestens sieben Tote bei Unwettern mit Tornados

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Eine Frau steht auf der Veranda eines vom Tornado verwüsteten Wohnwagens in Mount Vernon im US-Bundesstaat Alabama. Bild: EPA

In mehreren Bezirken des US-Bundesstaats Alabama wurde aufgrund der Stürme der Notstand ausgerufen. Im Nachbarstaat Georgia mussten am größten Flughafen des Landes Flugzeuge vorübergehend am Boden bleiben.

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          Tornados und schwere Stürme haben im Südosten der USA mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Am schwersten traf es den Bundesstaat Alabama, wo sechs Menschen starben, wie Gouverneurin Kay Ivey am späten Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter schrieb. Besonders stark wütete der Wirbelsturm im Bezirk Autauga sowie in der rund 50 Kilometer entfernten Stadt Selma, wie die Notdienste mitteilten. Dutzende Häuser seien zerstört oder schwer beschädigt worden. Mehrere Menschen würden noch vermisst. Landesweit meldete der Wetterdienst 33 Tornados oder schwere Stürme.

          In Selma wurden die meisten Straßen wegen umgeknickter Stromleitungen und Bäume gesperrt, wie die Stadt auf Facebook mitteilte. Der Sturm habe „bedeutende Schäden“ angerichtet, teilte der Bürgermeister von Selma, James Perkins, mit. Er rief die Einwohner auf, sich von Straßen und umgestürzten Strommasten fernzuhalten. Kinder sollten die Schulen nicht verlassen. Rettungsmannschaften seien im Einsatz, um Hilfe zu leisten und die Straßen freizumachen.Auch in anderen Bezirken wie Chambers, Coosa, Elmore und Tallapoosa wurde wegen des Unwetters der Notstand ausgerufen.  Der Wetterdienst hatte in der Gegend vor einem „großen und extrem gefährlichen Tornado“ gewarnt.

          Im benachbarten Bundesstaat Georgia wurde zudem ein Autofahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen, wie die Behörden mitteilten. In der Nähe des internationalen Flughafens von Atlanta, dem nach Passagierzahlen größten Flughafen der USA, wurde ebenfalls ein Tornado gesichtet. Wegen schwerer Unwetter mussten Flugzeuge nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA vorübergehend am Boden bleiben. Der Webseite poweroutage.us zufolge waren in Alabama und Georgia in der Nacht zum Freitag rund 60.000 Haushalte ohne Strom.

          Für die Bundesstaaten Alabama, Georgia und Florida ist bis zum späteren Abend Ortszeit eine Tornadowarnung des US-Wetterdienstes in Kraft.

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