Unwort des Jahres :
Von der Journaille zur Lügenpresse

Von
Rainer Blasius
Lesezeit:
Auch die Lügenpresse ist für etwas gut: Spartakisten sichern 1919 im Berliner Zeitungsviertel ihre Barrikaden aus Zeitungen und Papierrollen.

Die Lügenpresse ist wieder einmal in aller Munde. Der Schmähbegriff wird immer dann aus der Mottenkiste geholt, wenn es darum geht, der jeweils anderen Seite die Legitimation zu entziehen. Eine kleine Geschichte des Unworts des Jahres 2014.

Ein altes englisches Sprichwort lautet: „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.“ Das galt besonders vor 100 Jahren, als die sich bis aufs Messer bekämpfenden Staaten umgehend an den „Heimatfronten“ Nachrichten ganz unterdrückten, stark schönten oder gleich fälschten – um einerseits die eigene Bevölkerung zu beruhigen und andererseits den „Feind“ auszugrenzen und herabzusetzen, ja Hass gegen ihn zu schüren.

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