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Unwetter : Tote und Verletzte nach Regenstürmen in Südkorea

  • Aktualisiert am

Der Sturm schob Autos wie Mikadostangen zusammen Bild: dpa

Heftige Unwetter haben in Südkorea Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst, bei denen mindestens 26 Menschen ums Leben kamen.

          1 Min.

          Bei den schwersten Regenstürmen seit fünf Jahren sind am Wochenende in Südkorea mindestens 26 Menschen getötet worden, Dutzende werden noch vermisst.

          Wie das südkoreanische Fernsehen am Sonntag berichtete, starben die meisten Opfer an Stromschlägen, andere wurden bei Erdrutschen mitgerissen oder ertranken in ihren überfluteten Häusern und Autos. Am schwersten betroffen war nach offiziellen Angaben die Provinz Kyonggi, in der auch die südkoreanische Hauptstadt liegt. Allein in Seoul kamen demnach 22 Menschen um.

          Das Fernsehen zeigte Bilder von eingestürzten Häusern, überfluteten Straßen sowie von Bergen von Autowracks, die von den Fluten mitgerissen worden waren. In Seoul mussten die wichtigsten U-Bahnverbindungen wegen Überflutung geschlossen werden. In der gesamten Provinz wurden nach Angaben des Ministeriums für Katastrophenschutz über 15.000 Häuser überschwemmt.

          Mehr als 3.000 Menschen mussten die Nacht in Schulen und Ämtern verbringen. Zehntausende Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute wurden zum Noteinsatz in die betroffenen Regionen entsandt.

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