https://www.faz.net/-gum-6pkt2

Unwetter : 16 Menschen starben bei Unwetter in US-Südstaaten

  • Aktualisiert am

Katastrophale Überschwemmungen in Texas Bild: AP

Tagelange Regenfälle haben im Süden der USA zu verheerenden Überschwemmungen geführt. 16 Menschen starben.

          1 Min.

          Nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen sind in den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana tausende Menschen aus ihren Häusern geflohen. 16 Menschen kamen bei den Unwettern ums Leben, wie das Rote Kreuz in den USA am Sonntag mitteilte. Besonders betroffen war die Millionenstadt Houston, von der große Teile unter Wasser standen. Dort starben nach Angaben der Behörden 15 Menschen. Die meisten von ihnen seien ertrunken, einige hätten Stromschläge erlitten.

          Nach offiziellen Angaben wurden etwa 10.000 Häuser beschädigt, 15.000 Familien mussten ihre Wohnungen verlassen. Das Rote Kreuz richtete Notunterkünfte ein. Erste Schätzungen gingen von Schäden in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar aus. In einigen Gebieten von Texas mussten Hubschrauber der Küstenwache Menschen bergen, die vor den Fluten auf die Dächer ihrer Häuser geflohen waren. Das Hochwasser trieb auch Alligatoren in einige Städte Louisianas.

          US-Präsident George W. Bush erklärte 28 Bezirke von Texas am Samstag zu Katastrophengebieten und stellte den betroffenen Bewohnern und Kommunen finanzielle Hilfe des Bundes in Aussicht.

          Die heftigen Regenfälle waren Ausläufer des Tropensturms „Allison“, der seit vier Tagen über den Südstaaten der USA wütet. Der Sturm war bereits Anfang der Woche in Texas und Louisiana eingefallen und nach einer kurzen Abschwächung nach Texas zurückgekehrt. Meteorologen befürchten, dass der Sturm jetzt auch noch einmal Louisiana heimsuchen könne.



          Weitere Themen

          McLaren muss rund 1200 Stellen streichen

          Liveblog zum Coronavirus : McLaren muss rund 1200 Stellen streichen

          Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni verlängert +++ Südtirol lockt Urlauber mit Gratistests +++ Ramelow verteidigt Lockerungskurs +++ Söder: „Corona bleibt tödlich“ +++ Am 15. Juni öffnen bayrische Theater und Kinos+++ Alle Entwicklungen im Liveblog.

          Topmeldungen

          Haben verschiedene Vorstellungen vom „Wiederaufbau“: Angela Merkel und Sebastian Kurz

          Österreichischer Bankchef : Lob für Merkel, Kritik an Kurz

          „Einen wirklich großartigen Plan“ nennt der Chef der größten österreichischen Bank den Vorschlag, die EU solle gemeinsame Schulden machen und das Geld als Zuschüsse an Krisenstaaten vergeben. Bernhard Spalt geht damit auf Konfrontation zu Kanzler Kurz.
          „Ich soll innerhalb von einer Stunde Stellung nehmen. Ich habe Besseres zu tun“, schrieb Drosten über die Anfrage der „Bild“

          „Bild“ gegen Drosten : Die versuchte Vernichtung

          Die Kampagne der „Bild“-Zeitung gegen den Virologen Christian Drosten legt vor allem eines offen: Das Desinteresse vieler an den Fakten für eine angemessene Pandemie-Politik.

          Sieg im Bundesliga-Topspiel : Der FC Bayern beendet den BVB-Traum

          Dortmund wollte gegen den deutschen Rekordmeister mithalten, verliert aber nach einem packenden Duell samt Traumtor. Damit zieht der FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft weiter davon. Und dem BVB droht nun eine weitere herbe Enttäuschung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.