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Unruhen : Tote bei Protesten gegen Zug-Anschlag in Indien

  • Aktualisiert am

Der Zug nach dem Brand Bild: dpa

Der Anschlag auf einen Zug scheint nur der Anfang von Krawallen gewesen zu sein.

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          Bei Unruhen nach dem Brandanschlag auf einen Zug in Indien sind am Donnerstag sieben Menschen erstochen worden. Das berichtete die „Times of India“ in ihrer Online-Ausgabe.

          Am Mittwoch waren bereits drei Menschen bei Zusammenstößen getötet worden. Im Sabarmati-Express, der am Mittwoch in Godhra im westlichen Bundesstaat Gujarat von mutmaßlichen Moslemfanatikern in Brand gesteckt worden war, kamen 58 Menschen ums Leben. In dem Zug waren Anhänger des fundamentalistischen „Welt-Hindu-Rats“ VHP unterwegs.

          Der VHP hatte für Donnerstag zu Protesten in ganz Gujarat aufgerufen. In Godhra ist eine Ausgangssperre in Kraft. Der Brandanschlag sei geplant gewesen, berichtete die Zeitung „Asian Age“ unter Berufung auf die Behörden. Eine Menge von 1.500 Menschen habe den Zug angegriffen. Die Täter hätten den Zug mit der Notbremse gestoppt, nachdem er den Bahnhof von Godhra verlassen hatte. Die Menge warf Steine. Als die Scheiben zerbrochen waren, warfen die Täter Benzin in den Zug, dessen Fenster vergittert waren, und zündeten ihn an.

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