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Frankreich : Zwölf Menschen sterben durch Busunfall

  • Aktualisiert am

Bild: AFP

Bei einem schweren Unfall in Frankreich sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Ein Kleinbus mit Touristen stieß frontal mit einem Lastwagen zusammen.

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          Bei einem Frontalzusammenstoß sind im zentralfranzösischen Departement Allier zwölf Menschen gestorben. Wie die Zeitung „La Montagne“ am Freitagmorgen berichtet, war ein Kleinbus gegen Mitternacht aus zunächst ungeklärter Ursache gegen einen Lastwagen geprallt. Alle zwölf Passagiere des Minibusses seien sofort tot gewesen. Es habe sich offensichtlich um eine Gruppe Portugiesen gehandelt, die auf der Rückreise aus der Schweiz in die Heimat war.

          Der Fahrer des Kleinbusses wurde verletzt in ein Krankenhaus nach Moulins gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge stand der Fahrer des Kleinbusses nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Die beiden italienischen Fahrer des Lastwagens erlitten leichte Verletzungen und standen unter Schock. Fast 60 Feuerwehrleute, sechs Rettungsteams und etwa 20 Gendarme waren an der Unfallstelle bei Moulins im Einsatz.

          Der Abschnitt der Landstraße, auf dem sich das Unglück ereignete, gilt als Unfallschwerpunkt. Die Strecke sei ziemlich monoton, es gilt ein Tempolimit von 90 Stundenkilometern. „Manche Fahrer werden ungeduldig und andere schlafen ein", sagte ein Vertreter der Justizbehörden. Es gebe kaum Möglichkeiten zum Überholen. Seit Jahrzehnten werde über den Bau einer zweiten Fahrspur diskutiert.

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