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Disneyland Orlando : Zweites Reptil an Alligator-Angriff beteiligt

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Hinweisschilder warnen vor der potentiellen Gefahr durch Alligatoren an Seen und Teichen in Florida. Bild: AP

An dem Reptilien-Angriff auf einen Zweijährigen in einer Disney-Ferienanlage in Florida war wohl ein weiterer Alligator beteiligt. Immer wieder verirren sich die Tiere in bewohnte Gebiete.

          An dem Angriff eines Alligators, der vor drei Wochen am Strand einer Ferienanlage in Florida ein Kind tödlich verletzte, war ein zweites Reptil beteiligt. Wie der „Orlando Sentinel“ jetzt meldete, geht aus dem Einsatzbericht der Feuerwehr hervor, dass Matt Graves, der Vater des Jungen, von einem zweiten Alligator angefallen wurde, als er versuchte, den Zweijährigen zu befreien.

          Die Familie aus Nebraska hatte Ferientage in der Anlage Disney Grand Floridian in Lake Buena Vista verbracht, als der Zweijährige am Strand von dem Alligator ins Wasser gezogen wurde. Nach dem Unglück war Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen des Medienkonzerns Walt Disney laut geworden. Andere Resorts der Region hätten die Gäste ausdrücklich vor den bis zu 4,50 Meter langen Reptilien gewarnt. Disney beschränkte sich am Grand Floridian dagegen auf Schilder, die das Baden verboten. Zudem hatten Gäste schon in den Tagen vor dem Unglück Alligatoren in den Küstenseen bei Orlando beobachtet.

          Laut den Behörden wurden von Januar bis Mai in Ferienanlagen des Disney-Konzerns schon 15 Alligatoren gefangen. Insgesamt leben in Florida etwa 1,3 Millionen Alligatoren. Aus Sümpfen und Kanälen wandern die Tiere immer wieder zu Garagen, Gartenteichen und künstlichen Stränden.

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