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In Österreich : Zwei deutsche Gleitschirmpiloten verunglückt

  • Aktualisiert am

Mayrhofen: Ein verunglückter Gleitschirmpilot wird in einen Hubschrauber gehoben. Bild: dpa

Turbulenzen nach dem Start haben zwei deutsche Gleitschirmpiloten in Österreich am Wochenende in höchste Gefahr gebracht. Sie stürzten ab, aber Retter waren schnell zur Stelle. Auch in der Schweiz gab es ein solches Unglück.

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          In Österreich sind im Abstand von wenigen Stunden am Samstag an verschiedenen Orten zwei deutsche Gleitschirmpiloten verunglückt. Sie überlebten nach Angaben der Polizei. In der Schweiz stürzte am Samstag zudem ein 35-jähriger Schweizer in Chalais im Kanton Wallis ab. Er kam dabei ums Leben.

          Ein 40-Jähriger, der nach Angaben der Polizei im Zillertal in Tirol wohnt und arbeitet, stürzte am Samstag aus 50 Metern zu Boden und wurde schwer verletzt. Der Mann war in Perler in der Gemeinde Hippach im Zillertal, rund 60 Kilometer östlich von Innsbruck, auf rund 1120 Metern Höhe gestartet. Sein Gleitschirm klappte kurz nach dem Start zusammen und er stürzte ab, wie die Polizei berichtete. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Innsbruck gebracht.

          Der zweite Unfall in Österreich passierte in Pfarrwerfen im Tennengebirge, rund 50 Kilometer südlich von Salzburg. Ein 27-Jähriger aus Bayern erlebte nach dem Start Turbulenzen, durch die sein Schirm mehrmals zusammenklappte, wie die Polizeidirektion Salzburg berichtete. Der Mann sei auf etwa 1800 Metern Höhe auf einem mit Kiefern bewachsenen Felsvorsprung aufgeschlagen. Er habe selbst einen Notruf absetzen können. Retter bargen den Mann und brachten ihn mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Schwarzach. Der Deutsche habe Verletzungen am Kopf und im Brustbereich erlitten.

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