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Identifizierung der Flutopfer : Der Ausweis allein reicht nicht

  • -Aktualisiert am

Strenge Standards: Fachleute des Bundeskriminalamts suchen nach der Flutkatastrophe nach Merkmalen, um Tote eindeutig zu identifizieren. Bild: BKA/Twitter

Nach dem verheerenden Hochwasser sind noch immer viele Todesopfer nicht identifiziert. Weil Häuser zerstört oder weggeschwemmt wurden, fehlt oft DNA-Material für eine sichere Zuordnung.

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          Nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz fand man eine EC-Karte in der Kleidung einer getöteten Frau. Doch letztlich stellte sich der Fund als irreführend heraus: Die Karte gehörte tatsächlich zu einer anderen Frau, die schwerverletzt überlebte. Ihre Begleiterin hatte offenbar das Portemonnaie für sie eingesteckt. So steht es in einem Bericht des Bundeskriminalamts (BKA).

          Das Beispiel zeigt, dass Hinweise wie Personalausweise in der Tasche oder ein Namensschild am Schlüsselbund nicht mehr sein können als das: Hinweise. Und dass man mehr braucht, um nach einem Unglück die Toten eindeutig zu identifizieren.

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