https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/zugunglueck-bei-barcelona-ein-toter-und-mehr-als-80-verletzte-18036911.html

Güterzug entgleist : Ein Toter und mehr als 80 Verletzte bei Zugunglück nahe Barcelona

  • Aktualisiert am

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez bekundete der Familie des verstorbenen Lokführers sein Beileid. Bild: Reuters

In der Nähe von Barcelona ist nach einer Kollision von zwei Zügen ein Mensch ums Leben gekommen. 86 Menschen wurden bei dem Unfall verletzt. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist bislang unklar.

          1 Min.

          Bei einem Zugunglück nahe Barcelona ist ein Mensch ums Leben gekommen. Der Lokführer eines Personenzugs sei am Montagabend gestorben, als ein entgleister Güterzug bei der Einfahrt in einen Bahnhof mit seinem Zug kollidierte, wie der Katastrophenschutz der Region Katalonien mitteilte. 86 Menschen seien bei dem Unfall in Sant Boi de Llobregat verletzt worden, die meisten von ihnen leicht.

          Wieso der mit Kali beladene Güterzug entgleiste und gegen 18 Uhr in den Führerstand des anderen Zugs krachte, blieb zunächst unklar. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez bekundete der Familie des verstorbenen Lokführers sein Beileid.

          Eine Untersuchungsrichterin sei mit dem Fall beauftragt worden, teilte das Oberlandesgericht der Region Katalonien am Dienstag mit. Am Dienstag blieb die betroffene Bahnstrecke westlich von Barcelona wegen der Bergung der Lokomotiven und Waggons weiterhin gesperrt.

          Der Zusammenstoß ereignet sich den amtlichen Angaben zufolge, als einige der Wagen des Güterzuges entgleisten und mit dem auf einem Parallelgleis entgegenkommenden Passagierzug bei der Ausfahrt aus der Station kollidierten. Auf Videobildern war ein umgekippter brauner Güterwaggon zu sehen, der sich in die Frontpartie des Vorortzuges gebohrt hat.

          Topmeldungen

          Stetige Gefahr: Bewohner auf der anderen Seite des Dnipro berichten von wiederholtem Beschuss vom Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja.

          Atomkraftwerk Saporischschja : Die Angst vor einem neuen Fukushima

          Im von den Russen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja gibt es von Tag zu Tag weniger Fachleute. Die geflüchteten Ingenieure machen sich Sorgen, was passiert, wenn der Strom einmal länger ausfällt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.