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Brandstiftung vermutet : Zugchaos zwischen Florenz und Rom

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Bahnchaos in Italien: Die Auswirkungen der Zugausfälle merkten auch Passagiere am Hauptbahnhof von Neapel. Bild: EPA

Der Bahnverkehr auf der wichtigen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Florenz und Rom war für Stunden unterbrochen. Tausende Passagiere strandeten unterwegs. In einem Schaltkasten war Feuer ausgebrochen.

          Mitten in der Urlaubssaison ist in Italien nach einem Brand im Bahnverkehr Chaos ausgebrochen. Auf der wichtigen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Florenz und Rom kam der Verkehr am Montag zeitweise komplett zum Erliegen. An Bahnhöfen strandeten Tausende Reisende, es bildeten sich lange Schlangen.

          Züge hätten bis zu vier Stunden Verspätung, mehr als 40 wurden komplett gestrichen, erklärte die staatliche Eisenbahngesellschaft RFI. Grund war ein Feuer in einem Schaltkasten zur Regelung der Hochgeschwindigkeitszüge in Rovezzano bei Florenz. Das Unternehmen geht von Brandstiftung durch Unbekannte aus.

          Von 5 Uhr bis 8 Uhr morgens wurde die gesamte Strecke zwischen Florenz und Rom gesperrt. Das ist die Verbindungsachse zwischen Nord- und Süditalien. Zwar rollten danach wieder Züge, aber es könnte noch den ganzen Tag zu Problemen kommen, so RFI.

          Schon am Mittwoch droht Reisenden in Italien wieder Ungemach: Gewerkschaften haben zu Streiks bei der Bahn, Autovermietungen, Schiffen und Taxis aufgerufen. Der Streik soll aber vor allem regionale Züge betreffen und auf einige Stunden begrenzt sein.

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