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Zimbabwe und Mosambik : Mehr als 150 Tote nach Zyklon „Idai“

  • Aktualisiert am

In Beira, Mosambik, bringen sich die Menschen nach den schweren Regenfällen in Sicherheit. Bild: AFP

Der Zyklon „Idai“ hat in Zimbabwe und Mosambik schwere Schäden angerichtet. Mehr als 150 Menschen kamen ums Leben. Die Versorgung der Überlebenden gestaltet sich aufgrund der Überschwemmungen schwierig.

          Nach einem schweren Tropensturm und heftigen Überschwemmungen im Osten Zimbabwes ist die Zahl der Toten auf 89 gestiegen. Hunderte weitere Menschen gelten noch als vermisst, wie Minister July Moyo am Montag sagte. Am Wochenende hatten die Behörden noch von 40 Todesopfern gesprochen. Die meisten Opfer waren in der Provinz Manicaland zu beklagen. Es sei schwierig, Hilfsgüter in die am schlimmsten betroffenen Orte unweit der Grenze zu Mosambik zu bringen, weil viele Brücken und Straßen überflutet seien.

          Der Zyklon „Idai“ stieß in der Nacht zu Freitag mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern vom Indischen Ozean her kommend im Zentrum Mosambiks auf Land. Der Zyklon hatte die Stärke vier von fünf. Es kam zu Sturmfluten und schweren Regenfällen. Der Sturm schwächte sich über Land ab und zog weiter ins nahe Zimbabwe, wo es zu Überschwemmungen kam. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.

          In Mosambik kamen infolge des Sturms mindestens 68 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt und Tausende obdachlos. Die Küstenstadt Beira mit rund 500.000 Einwohnern ist seit Donnerstagabend ohne Strom und Kommunikationsnetz. Am Sonntag konnte zumindest der Flughafen wieder geöffnet werden. Das Ausmaß der Zerstörung in Beira sei „gewaltig und entsetzlich“, erklärte das Rote Kreuz. Straßen seien komplett zerstört und Kommunikationswege abgeschnitten. Das Welternährungsprogramm (WFP) will in der Unglücksregion in Kürze rund 600.000 Menschen mit Nahrungsmittelhilfe unterstützen.

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